Beschleunigung PV-Ausbau

20.09.22 –

In diesem Jahr hat die Klimakrise für jede*n sichtbar und spürbar klare Signale gesendet. Die Klimaforscher wissen seit Jahrzehnten, dass dies erst der Anfang ist. Gleichzeitig hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine aufgrund der sinnvollen Sanktionen gezeigt, wie abhängig Deutschland von fossilen Energien ist und welche riesigen Mengen an CO2 wir immer noch emittieren.  

Ein Blick in die Historie

Die Lösung der Problematik ist auch seit Jahrzehnten klar, daher hat Rot-Grün im Jahre 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen, das den Einstieg in die Welt der Erneuerbaren Energien ebnete. Bereits 2010 waren die Kosten für die Selbsterzeugung von PV-Strom in etwa auf der Höhe des Strombezugs (ca. 30 cent/kWh) und Deutschland weltweit führend. Da die Selbstversorgung damit zu einer Bedrohung für die Geschäftsmodelle der großen Stromerzeuger wurde, die immer noch auf Kohle, Atom und Gas setzten, haben diese mittels erfolgreicher Lobbyarbeit das Wirtschaftsministerium (Rösler – FDP) und Umweltministerium (Röttgen/Altmaier – CDU) dazu gebracht, die deutsche Zukunftswirtschaft UND den Ausbau der Photovoltaik per Gesetz (EEG-Novelle 2012 mit 52 GW Deckel) zu zerstören. Es gingen 100000 Arbeitsplätze verloren (siehe Bild) UND die Abhängigkeit von Gas und Kohle wurde zementiert!

Der Blick in die Zukunft

Das Bundeswirtschaftsministerium hat bereits im Osterpaket (April 2022) klar dargestellt wie nun die Ausbauziele für Wind und PV aussehen müssen (PV siehe Bild). Bei PV können wir alle unterstützen. Als Hausbesitzer*in oder als Mieter*in. Als Privatfrau oder als Gewerbetreibender. Durch die gestiegenen Strompreise ist die rein ökonomische Betrachtung deutlich verbessert. Und eine PV bedeutet Unabhängigkeit von der weltpolitischen Lage, Rohstoffpreisen und von Strompreisbildungsverfahren. Die Sonne scheint immer kostenlos. Daher habe ich 2 PV-Anlagen (eine aus 2005 und eine aus 2018) und es funktioniert.

Antrag der Grünen Mai 2022

Im Mai haben die Grünen daher einen Antrag in den Gemeinderat eingereicht mit folgenden Punkten:
•    Erarbeitung eines Fahrplans zur Ausbaustrategie der Photovoltaik
•    Erarbeitung von Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau der PV
•    Einrichtung von Runden Tischen und Koordination von Aufbauleistungen
•    Organisation des Betriebs der PV-Anlagen (z.B. Stadtwerke)
•    Einbeziehung der Bürgerschaft
Die im Antrag im Detail beschriebenen Maßnahmen müssen nun schnell und ergebnisorientiert angegangen werden.
 

Kategorie

Energiewende Erneuerbare Energie Gemeinderat Klimaschutz Photovoltaik Solarenergie

Termine

Telefonsprechstunde mit Matthias Gastel MdB

Terminvereinbarung per E-Mail an matthias.gastel.ma08(at)bundestag.de oder telefonisch unter 0711/997 261 40

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