15.04.2026 –
Im Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss (VKS) stellte das Team um Amtsleitung Ingrid Krebs aus dem Amt für Schulen, Jugend und Vereine diese Woche die Prognosezahlen in der Kinderbetreuung (1-6 Jahre) vor. Mit Stolz dürfen alle Beteiligten auf die geleistete Arbeit der letzten fünf Jahre blicken. Alle Familien, die Bedarf anmelden, bekommen ein Betreuungsangebot für ihre Kinder.
Mit Blick auf die ganze Stadt Leinfelden-Echterdingen gibt es also keine Warteliste mehr. Betrachtet man die einzelnen Stadtteile, sieht es allerdings sehr unterschiedlich aus. So kommt es dazu, dass Kinder keinen Platz in der Einrichtung ihres älteren Geschwisterkindes bekommen können. Manche Angebote sind in anderen Stadtteilen.
Die gewünschte Betreuungszeit passt häufig nicht zur Öffnungszeit der Einrichtungen. Fehlendes Personal und das wirtschaftliche Betreiben der Gruppen in den Randzeiten verhindern passende Angebote. Mehr als zehn Stellen seien unbesetzt. Nicht voll ausgelastete Ganztagsgruppen erhöhen das Defizit und werden von der Verwaltung aus Kostengründen vermieden.
Das Verhältnis von Ganztagsplätzen und Plätzen mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ, bis 14:00 Uhr) stimmt nicht. Für Grundschulkinder wird es ab Herbst einen Rechtsanspruch auf Ganztagsplätze geben. Da muss und kann die Stadt liefern. Krippenkinder haben erfreulicherweise jetzt schon mehr Ganztagsplätze als VÖ-Plätze.
Aber die große Gruppe der 3-6 jährigen, die direkt in der Vorbereitung auf die Schule ist, hat tatsächlich weniger Ganztagsplätze als VÖ-Plätze zur Verfügung.
Die derzeit vorhandenen Plätze reichen also nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Dies führt zu enormen organisatorischen Belastungen für Familien und erschwert insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele Eltern – insbesondere Alleinerziehende und Familien mit zwei berufstätigen Elternteilen – sind auf zuverlässige und durchgängige Ganztagsbetreuung angewiesen.
Eine bedarfsgerechte Ganztagsbetreuung ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine zentrale Voraussetzung für Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit und wirtschaftliche Stabilität.
Die Fraktion der Grünen in Leinfelden-Echterdingen fordert mehr Engagement in die Personalgewinnung. Der löbliche Ansatz der Verwaltung, das Personal selbst auszubilden, kann nicht ausreichen, um diese Stellen schnell zu besetzen.
… an den Einsatz der Tageseltern, die auch in Fortbildungen immer mehr leisten. Die Zusammenarbeit über den Tageselternverein mit der Stadtverwaltung gelingt überdurchschnittlich gut. Hier sind aktuell sogar Plätze verfügbar. Besonders interessant ist das für Kinder, die einen ruhigeren Rahmen zum Betreuungsstart außerhalb der Familie benötigen.
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