Neues Gartenhallenbad nimmt Formen an

Am bisherigen Standort in Leinfelden wird bis Anfang 2027 ein neues Hallenbad entstehen

26.07.23 –

Gerettet durch Klausurtagungen und Sitzungen, wird am bisherigen Standort in Leinfelden bis Anfang 2027 ein neues Hallenbad entstehen. Die Grünen in Leinfelden-Echterdingen freuen sich über den einstimmigen Baubeschluss und auf die Umsetzung durch ein Münchner Büro, das auch schon Sportstätten in Bernhausen gebaut hat.

Schulschwimmen wird in der Übergangszeit im Lehrschwimmbecken des Walter-Schweizer- Kulturforums im Sportpark Goldäcker unterrichtet, das Publikum muss sich derweil andere Bäder suchen. Unser Stadtrat Martin Klein war im Preisgericht des Wettbewerbs.

Zugang in den Stadtgarten bleibt

Das Gartenhallenbad führt den „Garten“ in seinen Namen und auch der Neubau wird Ausgänge in den Stadtgarten zur Liegewiese und zu einem Spielbereich haben. In der Nachbarschaft befindet sich in unmittelbarer Nähe die Ludwig-Uhland Grund- und Werkrealschule, der Große Saal und der neue Panoramasaal der Filderhalle, sowie der Springbrunnen. Der Abriss des alten Bades und der Bau des neuen ziehen eine Umgestaltung des Stadtgartens nach sich.

Verlegung Bushaltestelle und Parkplatz

Der Eingang von der Stuttgarter Straße aus wird auf der Höhe des jetzigen Parkplatzes sein. Eine breitere Treppenanlage sowie ein barrierefreier Fußweg führen auf den Schulhof. Der gerade Weg zum Hotel bleibt. Die 33 Parkplätze sollen in ein Dreieck nach Norden geschoben werden, in den Grünbereich vor dem Atriumgebäude der Ludwig-Uhland-Schule, die jetzige Bushaltestelle rutscht dafür nach Süden.

Einbindung von Schulleitung und Elternvertretung

Idealerweise nehmen die zu Fuß gehenden Schüler aus Ober- und Unteraichen vom Kreisverkehr kommend den kürzeren Weg zum Haupteingang der Schule in der Bahnhofstraße und kreuzen dann nicht die Einfahrt zum Parkplatz. Die Gewohnheiten den Hintereingang der Schule zu nutzen, hätten in einem Gespräch mit der Schulleitung und der Elternvertretung angesprochen gehört. Es soll jetzt bei einem Ortstermin noch nachgeholt werden.

Heizzentrale für Bad, Schule und Filderhalle

Zwei PV-Anlagen auf 1350 qm Dachfläche werden Strom erzeugen und 160 Geothermiesonden für Erdwärme sorgen. Sie sollen den Energiebedarf der drei großen Abnehmerinnen Bad, Schule und Filderhalle decken und Kapazität haben, später auch noch Teile der umliegenden Wohngebiete und die Immanuel-Kant-Schulen an das Wärmenetz anzuschließen. Das bereits bestehende Blockheizkraftwerk in der Ludwig-Uhland-Schule wird derzeit noch mit Gas betrieben. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) zielt hier in Richtung Klimaneutralität und trägt dazu bei, diese bis im Jahr 2040 zu erreichen, wie es sich Leinfelden-Echterdingen zum Ziel gesetzt hat.

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Hallenbad | Leinfelden | Photovoltaik | Sport | Wärmeplanung

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