Leinfelden-Echterdingen http://gruene-le.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leinfelden-Echterdingen
gruene-le.de_content847542 STADTRADELN 2022 - Team LE Grüne wieder dabei https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=60134 2022 wieder im Team LE Grüne mitradeln - vom 20. Juni bis 10. Juli

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Mon, 20 Jun 2022 03:29:02 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/p-r-echterdingen-wird-hybrid/ P+R Echterdingen wird hybrid http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/p-r-echterdingen-wird-hybrid/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/p-r-echterdingen-wird-hybrid/ Das P+R Parkhaus am Bahnhof Echterdingen wird nach seiner Sanierung für Pendelnde wieder sicher und... Das P+R Parkhaus am Bahnhof Echterdingen wird nach seiner Sanierung für Pendelnde wieder sicher und attraktiver. Hybrid wird es, weil es in Teilen die erste Quartiersgarage unserer Stadt werden wird. Die gravierendste Veränderung: Bis zu 100 Urlaubsparkende sollen zukünftig nicht mehr direkt an der S-Bahn parken dürfen. Durch das eingeführte Parkraumkonzept suchen die Reisenden keinen Parkplatz mehr um den Bahnhof herum, sondern fahren direkt an den Flughafen oder kommen noch besser gleich mit dem Bus, der S- oder der neuen U-Bahn an die Terminals. Die dadurch frei gewordenen Kapazitäten kommen dem Parkraum der Historischen Mitte in Echterdingen zu Gute. Besonders Mitarbeitende der Stadtverwaltung, die noch mit dem PKW anreisen müssen, bekommen im neuen P+R ihren Stellplatz. Dies ist tatsächlich noch immer ein wichtiger Faktor bei der Personalgewinnung. Dadurch wird Parkraum ums Rathaus und in der Zehntscheuer frei, was den ansässigen Einzelhandel freuen wird. Stehzeuge, die längere Zeit abgestellt werden, sind in Quartiersgaragen bestens aufgehoben. Die wertvollen öffentlichen und präsenten Stellplätze in der Historischen Mitte sollen reserviert sein für Menschen, die zum Einkaufen oder für andere kürzere Aufenthalte mit dem PKW in die Ortsmitte fahren müssen.

Definition Quartiersgarage

Nach dem "Berliner Leitfaden" sind Quartiersgaragen so definiert:

  • Sie decken den Parkbedarf der Bewohnerschaft, können situationsabhängig auch von anderen Gruppen genutzt werden (hier: Stadtverwaltung).
  • Sie versorgen mehr als nur ein Bauobjekt mit Parkraum innerhalb eines definierten Einzugsbereichs (hier: Historische Mitte).
  • Sie sind idealerweise in ein Mobilitäts- und Parkraumkonzept des Stadtquartiers eingebunden.

Neue Quartiersgaragen werden vom Land gefördert

Bis zu 75% Förderung gibt es, wenn dabei Maßnahmen im Mittelpunkt stehen, die die Verkehrswende hin zu einer klima-, menschen- und umweltfreundlichen Mobilität vorantreiben. Es gilt: Freiräume schaffen! Um Straßen und Plätze lebenswerter zu gestalten und mehr Raum zum Radfahren und Zufußgehen zu schaffen, müssen Parkplätze reduziert und in Quartiersgaragen verlagert werden.

Mehr Quartiersgaragen müssen folgen

Wir Grünen begrüßen, dass für die Stadtverwaltung weitere Quartiersgaragen zur Erhöhung der Kapazitäten vorstellbar sind. Auch, weil dadurch teure Tiefgaragen entfallen könnten, was die Wohnungskosten senken würde. Vorbilder (z.B. Kopenhagen), wie solche Garagen gestaltet werden können, gibt es bereits. Sie lassen sich begrünen und mit Geschäften, Büros oder einem Logistikstandort kombinieren - oder einem Bolz- und Spielplatz auf dem Dach, mit Photovoltaikanlagen als Sonnensegel.

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Wed, 06 Jul 2022 20:34:23 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/himi-planungen-mit-den-buergerinnen/ „HiMi“-Planungen mit den Bürger*innen http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/himi-planungen-mit-den-buergerinnen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/himi-planungen-mit-den-buergerinnen/ Unter nicht gerade reger, aber vorhandener Beteiligung von Bürger*innen hat am 1. Juli im Rathaus... Unter nicht gerade reger, aber vorhandener Beteiligung von Bürger*innen hat am 1. Juli im Rathaus von Echterdingen eine „Bürgerwerkstatt“ (Amtsblatt) unter Leitung von Bürgermeister Benjamin Dihm stattgefunden. In den einleitenden und beschließenden Worten wies der Erste Bürgermeister dabei auf die bisherige Entwicklung im Sanierungsgebiet „Historische Mitte Echterdingen“ hin und betonte, wie wichtig es ihm sei, eine substanzielle Beteiligung der Bürgerschaft zu erreichen. Nach einleitenden Referaten vom Leiter des Planungsamtes, Phiipp Schwarz und Michaela Käfer, Abteilungsleiterin Verkehrsplanung und Mobilität, wurden die Arbeitsgruppen gestartet.

Dabei konnten die Teilnehmer*innen unter Anleitung und Moderation der Mitarbeiter*innen des Büros Dialog Basis sich mit drei Bereichen beschäftigen: dem „Kirchplatz“ einschließlich des Stadtgartens vor und hinter dem „Paulaner“, der Bernhäuser Straße beginnend mit der Einmündung an der Hauptstraße und dem bisherigen Planungsstand.

Gerade die Findung und Entwicklung neuer Ideen war den Bürger*innen wichtig. Deswegen wurden keine Gestaltungsvorgaben gemacht. Die Ideen wurden in riesengroße, nur grau schraffierte Pläne eingetragen. Die Auswertungen finden jetzt statt – und werden wohl im Herbst präsentiert. Solche Arbeitsgruppen fanden im März auch in einer Klausur des Gemeinderates statt. Wie Bürgermeister Dihm zum Schluss sagte, sollen die Ergebnisse aus dieser Klausur mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung zusammengefasst werden, um Übereinstimmungen oder Abweichungen zu sehen. 

Gezeigt hat die Veranstaltung aber auch, dass eine so komplexe Materie kaum ohne Auffächerung in Einzelaspekte zu leisten ist, auch nicht in einem so heterogenen Forum. Themen wie Mobilität, Stadtplanung mit diversen denkmalgeschützten Gebäuden, Einzelhandelsbelebung, Bepflanzung müssen noch vertieft werden.

Autofreiheit, Fahrradwege und Bepflanzung und Begrünung sind uns wichtig und wurden nicht in Frage gestellt. Die jetzige Autofreiheit nimmt man als gegeben an. Neben den Bürger*innen sollte ruhig auch die Kirchengemeinde für eine „zukunftsfähige Innenstadt“ an dieser Stelle mitwirken.

Allen war klar, dass es eine Chance ist, einen so großen Platz mit Schönheits- und Gemütlichkeitspotenzial, der noch nicht einmal einen eigenen Namen hat – es ist „nur“ die Burgstraße – neu zu gestalten.  Es wäre eine Möglichkeit Identität zu schaffen, einen Namenswettbwerb für den neu entstehenden Platz auszuloben.

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Tue, 05 Jul 2022 20:00:00 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/initiative-tempo-30/ Initiative Tempo 30 http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/initiative-tempo-30/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/initiative-tempo-30/ Immer mehr Kommunen schließen sich der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene... Immer mehr Kommunen schließen sich der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ an, unter anderem die Städte Freiburg, Stuttgart, Ulm und Esslingen. Organisiert wurde die Initiative durch die Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages am 06.07.2021. Es geht darum, dass Kommunen selbst bestimen können, welche Geschwindigkeit innerorts gefahren werden kann.

Das geltende Straßenverkehrsrecht setzt den Kommunen enge Grenzen. Tempo 30 Zonen können in Seiten- bzw. Wohnstraßen ausgewiesen werden. Das haben wir in Leinfelden-Echterdingen tatsächlich bereits. Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit, Tempo 30 für bestimmte Straßenabschnitte anzuordnen (Lärmschutz, Unfallschwerpunkt, besonders schützenswerte Verkehrsteilnehmer). Das betrifft z.B. Schulen, Kindergärten und Altersheime. Diese Vorgaben schränken uns als Kommune ein. Dabei können Städte und Gemeinden die Lage vor Ort am besten einschätzen, vor allem, wenn man bedenkt, dass nicht allein der fließende Verkehr Maßstab sein kann. Ziele des Klima- und Umweltschutzes, der Gesundheit, der Sicherheit und des Städtebaus müssen ebenso berücksichtigt werden.

Die Vorteile einer innerstädtischen Tempo 30 – Regelung liegen auf der Hand:

  • mehr Sicherheit (vor allem für den Fuß- und Radverkehr)
  • Straßen werden leiser (vor allem für die, die da wohnen)
  • Regeln werden einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich)
  • Luft wird sauberer (wenn der Verkehr fließt)
  • mehr Aufenthaltsqualität 

Bedenken bestehen bezüglich des Busverkehrs. Dass Busse ihren Fahrplan einhalten können, ist wichtig. Wir müsse alles dafür tun, z.B. durch Ampel- und Fahrbahnbevorrechtigungen. Auch die Befürchtung, dass Tempo 30 Staus generiert, wird von Kommunen, die Tempo 30 auf Hauptstraßen bereits umgesetzt haben, nicht bestätigt. Da wo sich der Verkehr staut, wird auch heute schon nicht schneller gefahren.

Wir halten Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Innenstädten für dringend geboten – als Maßnahme für die Menschen, nicht als Maßnahme gegen den Autoverkehr. Ein Beitritt zur Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ ist ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung – geht es doch zunächst darum, als Kommune mehr Handlungsspielraum zu haben.

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Wed, 29 Jun 2022 20:30:13 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/endlich-den-ausbau-der-photovoltaik-in-le-beschleunigen/ Endlich den Ausbau der Photovoltaik in LE beschleunigen! http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/endlich-den-ausbau-der-photovoltaik-in-le-beschleunigen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/endlich-den-ausbau-der-photovoltaik-in-le-beschleunigen/ Unsere Fraktion hat im Gemeinderat dazu einen umfassenden Antrag gestellt, der am Dienstag, 28.... Beschlussantrag

Insgesamt geht es darum den Ausbau der Photovoltaik in LE deutlich zu beschleunigen.

Dazu ist eine Vielzahl von Maßnahmen zu ergreifen.

  1. Erarbeitung eines Fahrplans zur Ausbaustrategie der Photovoltaik
  2. Erarbeitung von Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau der PV

    1. Erschließung von Finanzierungsmöglichkeiten
    2. Nutzung von Fördermöglichkeiten (Bund, Land, Stadt, …)

  3. Einrichtung von Runden Tischen für diverse Bereiche und Koordination von Aufbauleistungen

    1. Bereiche

      1. Einkaufszentren, Lebensmittelmärkte, Baumärkte
      2. Wohnungswirtschaft
      3. Soziale, Sport- und Bildungsinfrastruktur
      4. Handel, Gewerbe und Industrie

    2. Aufgaben dieser Runden Tische

      1. Ziel ist der Ausbau der PV auf Bestandsgebäuden und Parkplätzen
      2. Koordination mit dem Photovoltaik-Netzwerk BW (https://www.photovoltaik-bw.de/pv-netzwerke/)
      3. Etablierung von Mieterstrommodellen
      4. Aufbau eines Unternehmensnetzwerks (Elektrobetriebe, Finanzierer, Betreiber …)

  4. Organisation des PV Betriebs

    1. Übernahme des Betriebs durch SWLE oder EnBW.

  5. Einbeziehung der Bürgerschaft

    1. Etablierung einer PV Beratung der Bürger*innen
    2. “Bürger beraten Bürger” (ehrenamtliche PV-Berater*innen)
    3. Etablierung einer Bürgerenergiegenossenschaft

  6. Einbindung des Gemeinderats

    1. Bericht zum Projektfortschritt
    2. Bericht zu KPIs (u.a. PV Zubau pro Quartal)

Begründung

Eine unabhängige Energieversorgung und damit die eigene Energiesouveränität Deutschlands ist eine entscheidende Antwort auf Putins Angriffskrieg auf die Ukraine. Der Krieg offenbart auf drastische Art und Weise unsere große fossile Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle aus Russland und damit die Verletzlichkeit unserer Wirtschaft, unseres Wohlstands, unserer Versorgungssicherheit – letztlich ist unsere Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens, unser sozialer Friede im Land dadurch in Gefahr.

Photovoltaik ist wirtschaftlich, klimafreundlich, muss nicht zwingend selbst betrieben und finanziert werden und senkt im Eigenverbrauch die individuellen Strom- und Unternehmenskosten.

Wir sehen aus den oben genannten Gründen die dringende Notwendigkeit, Prozesse zu beschleunigen bzw. schnell in Gang zu setzen, damit wir als Kommune einen Beitrag zur Energiesouveränität und -sicherheit leisten und gleichzeitig die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen schützen können.

10.5.2022

Ingrid Grischtschenko und Fraktion

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Thu, 23 Jun 2022 11:34:07 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/abschied-von-der-filder-zeitung-abschied-vom-lokaljournalismus/ Abschied von der Filder-Zeitung – Abschied vom Lokaljournalismus? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/abschied-von-der-filder-zeitung-abschied-vom-lokaljournalismus/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/abschied-von-der-filder-zeitung-abschied-vom-lokaljournalismus/ Heute, am 21. Juni erschien zum letzten Mal die Filder-Zeitung als Lokalbeilage der Stuttgarter... Heute, am 21. Juni erschien zum letzten Mal die Filder-Zeitung als Lokalbeilage der Stuttgarter Zeitung und Nachrichten für die Filder. Seither sollen Nachrichten aus dem Landkreis Esslingen im Stuttgarter Lokalteil der Zeitungen erscheinen.

Wieviel dann künftig noch vom kommunalen Geschehen in Leinfelden-Echterdingen zu lesen sein wird, werden wir sehen. Allerdings ist angesichts des Personalabbaus im Verlag zu befürchten, dass immer weniger Journalist*innen für ein immer größeres Gebiet zuständig sind. Schon bisher hat die Kommunalpolitik auf den Fildern nicht mehr im Mittelpunkt der Berichterstattung gestanden – sie interessiert vermeintlich die Leser*innen nicht genug.

Im Verlag der Stuttgarter Blätter geht es offenbar genauso zu wie im Rathaus von LE: man versucht, aktuelle Herausforderungen zu ignorieren, Probleme mit den Mitteln zu lösen, die man seit Jahrzehnten kannte. Dabei bemerkt man nicht, welche Bedeutung die neuen Herausforderungen schon jetzt haben, künftig erst recht gewinnen werden.

In der Presse wird die lokale Politik ignoriert und damit den „sozialen Medien“ überlassen, wo es keinerlei Qualitätskontrolle gibt, Meinung von Meldung nicht unterschieden wird.

In der Stadt sieht man ein Problem, zum Beispiel Verkehrslärm, und kommt mit dem Lösungsvorschlag: Nord-Süd-Straße bauen. Altes Denken eben, das früher nur zu noch mehr Verkehr und noch mehr Lärm geführt hat. Dass die Welt vor einer Verkehrswende steht, wird schlicht ignoriert.

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Tue, 21 Jun 2022 10:07:58 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/hauptsache-schiene/ Hauptsache Schiene? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/hauptsache-schiene/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/hauptsache-schiene/ Ja. Beim Anschluss des neuen Wohn- und Gewerbegebietes Schelmenäcker im Leinfelder Osten, hinterm... Ja. Beim Anschluss des neuen Wohn- und Gewerbegebietes Schelmenäcker im Leinfelder Osten, hinterm Neuen Markt, war uns Grünen genau das wichtig. Hauptsache die Stadtbahn fährt eine Station weiter als jetzt. Eine neue Haltestelle am neuen Jugendhaus mit neuer Kindertagesstätte, ca. 220 Wohnungen und Büroflächen mit Pausengärten und einem Spielplatz, der schon fast fertig ist. Alles ist angebunden an die Stadtbahnlinie U5 und die S-Bahn Linien S2 und S3. Die aktuelle Nord-Südstraße (Max-Lang-Straße) ist bereits parallel zur Kohlhammerstraße verlegt, um für die Weiterführung der Stadtbahn bis Echterdingen Platz zu machen. Geparkt wird in Quartiersgaragen und entlang der Straßen.

Hauptsache Schiene auch in die Echterdinger Goldäcker

Städtebau und Verkehrserschließung müssen überall zusammen gedacht werden. Das IBA Projekt KäpseLE in den Goldäckern, im Südwesten von Echterdingen, wird nur dann ein Vorzeigequartier für die Internationale Bauausstellung 2027, wenn die Schiene die alten Haltestellen Gymnasium und Hinterhof wieder erschließt. Hauptsache Schiene also auch in das neue Wohngebiet Goldäcker. Weder braucht es den Südteil der N-S-Straße, noch einen Abzweig davon in die Goldäcker. 

Hauptsache Panoramabahn in den Stuttgarter Kessel

Es gibt vier Möglichkeiten mit der Schiene in den Stuttgarter Talkessel zu kommen: Mit der S-Bahn unterirdisch ab Universität zum Hauptbahnhof (tief). Mit der Regionalbahn oben rum über den Stuttgarter West-Bahnhof (ohne Halt) in den Kopfbahnhof. Drittens, über die Rohrer Kurve im Mischverkehr auf die S-Bahnstrecke durch Leinfelden-Echterdingen zum Flughafen und dann den bereits gegrabenen Tunnel hinunter in den neuen Durchgangsbahnhof. Oder von Böblingen kommend kerzengerade unter LE hindurch in den zwei-gleisigen Fernbahnhof Flughaben/Messe, der gerade im Bau ist. Diese vierte Variante soll der Pfaffensteigtunnel möglich machen.

Warum umständlich, wenn es auch einfach geht? 

Wenn während der Sommerferien die Bauarbeiten im S-Bahntunnel anstehen, der sogenannten Stammstrecke, wird die oberirdische Strecke der Panoramabahn wieder gebraucht. Wie letztes Jahr und die drei folgenden Jahre dient sie als Ausweichstrecke und wir Grünen wollen, dass sie erhalten bleibt und unsere zweite Stammstrecke wird. Das wollen in der Region auch SPD und FDP. Wir brauchen Kapazitätserweiterungen für die S-Bahn. An eine Kappung kann erst gedacht werden, wenn eine Anbindung an den Tiefbahnhof steht. Bis dahin muss die Panoramabahn eben oben einfahren können. Das ist am einfachsten, geht am schnellsten und ist finanziell am ehesten darstellbar.

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Fri, 17 Jun 2022 20:18:05 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/planung-des-dritten-bauabschnitts-der-nord-sued-strasse-ist-geldverschwendung/ Planung des dritten Bauabschnitts der Nord-Süd Straße ist Geldverschwendung http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/planung-des-dritten-bauabschnitts-der-nord-sued-strasse-ist-geldverschwendung/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/planung-des-dritten-bauabschnitts-der-nord-sued-strasse-ist-geldverschwendung/ Immer häufiger sehe ich bei politischen Entscheidungen Parallelen zum Geschehen auf der Titanic... Immer häufiger sehe ich bei politischen Entscheidungen Parallelen zum Geschehen auf der Titanic nach der Kollision mit dem Eisberg. Während der Schiffskonstrukteur (das ist die Wissenschaft) bereits weiß, dass das Schiff sinken wird, gaukelt die Mannschaft (das sind liberalkonservative Politiker) den Schiffsgästen (das ist die Bevölkerung) vor, dass alles weiter laufen kann wie geplant und man serviert weiter Häppchen und Champagner. Was bei der Titanic sehr schnell ging dauert hier etwas länger aber der Verlauf ist strukturell der gleiche und irgendwann wird man von der Realität eingeholt und es heißt „Frauen und Kinder zuerst“. Was auf höherer politischer Ebene z.B. Tankrabatte, Nichteinführung von Tempolimits oder die Ablehnung eines Verbrennerverbots sind, ist in LE (unter anderem) der geplante Bau der Nord-Süd Straße. Die „Freie Fahrt für freie Bürger“ ist eine Fahrt an die Wand und mit dem Bau der Straße geben wir nochmal richtig Gas. 

Während der erste Bauabschnitt noch einen diskutierbaren Anschluss des Gewerbegebiets Leinfelden an die A8 vorsieht, führt der dritte Bauabschnitt zu einem Durchstich nach Steinenbronn und Waldenbuch und wird massiv Verkehr aus dem Umland anziehen und auch neuen Verkehr generieren. Trivial einzusehen.

Was sind die Ziele des Landes?

Es sollte mittlerweile verstanden sein, dass der Bau von Straßen immer zu mehr Verkehr geführt hat. Das ist in zig Studien belegt und ein Blick in das Autoland USA nach Los Angeles belegt das mit täglichen Staus auf 8-spurigen (!) Autobahnen. Das KFZ hat einfach den schlechtesten Personen / Platz Faktor. 

Daher sehen die Ziele des Landes vor den MIV zu reduzieren, den ÖPNV auszubauen und das Fahrradfahren attraktiver zu gestalten. Das Ziel ist nicht die klassische Ortsumgehung, sondern die Reduktion der CO2 Emissionen!

Seit der Verfügbarkeit von e-Bikes ist das Fahrrad als Fortbewegungsmittel sehr attraktiv geworden. Allerdings fehlen dazu in LE die Radwege. Statt einer PKW Nord-Süd Straße sollte man einen Nord-Süd Radweg bauen.

Was bedeutet der Bau der Nord-Süd Straße

  • Immense Kosten (20 Mio €)
  • Verschwendung von Geldern für eine kontraproduktive Maßnahme
  • Weniger oder kein Geld für viel dringlichere Maßnahmen
  • Ausbau statt Senkung des MIV (motorisierter Individualverkehr)
  • Weitere Versiegelung von Flächen

Beschluss im Technischen Ausschuss (TA)

Leider hat sich der TA gegen die Stimmen der Grünen und SPD für eine Planung des dritten Bauabschnitts entschieden. 50 000 €, die man viel besser einsetzen hätte können und müssen. Aber die Kassen scheinen ja übervoll zu sein, da kommt es auf ein paar zig T€ nicht an.

#KeineNordSüdStraße

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Mon, 13 Jun 2022 12:01:44 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/perlenschnur-nord-sued-strasse/ "Perlenschnur" Nord-Süd-Straße? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/perlenschnur-nord-sued-strasse/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/perlenschnur-nord-sued-strasse/ Seit langem schwelt die Diskussion um die „Nord-Süd-Straße“. Wie unsere Stadträtin Ingrid... Seit langem schwelt die Diskussion um die „Nord-Süd-Straße“. Wie unsere Stadträtin Ingrid Grischtschenko angemerkt hat, gibt es die Diskussion seit 40 Jahren, aber die Straße immer noch nicht. Das wird wohl seine Gründe haben. Damit ist die Diskussion fast so alt, wie die Große Kreisstadt LE selbst.

Ein Blick zurück kann helfen: Früher verlief zwischen Leinfelden und Echterdingen die Kreisgrenze, die eine Kommune war nach Westen (BB), die andere nach Osten (ES) orientiert. Das wurde durch die große Kreisreform 1973 aufgehoben. Trotzdem blieb die Siedlungslücke zwischen dem Ausläufer des Schönbuch an der alten B27 bis nach Norden zur BAB 8 in Unteraichen und dem Echterdinger Ei. Die neue Stadt LE hat hier nicht aufgesiedelt, alte Flächennutzungspläne könnten zeigen warum. Man legte „Nutzflächen“ an den Ortsrand: das Sportzentrum in Leinfelden am Ostrand, und das PMHG in Echterdingen am Westrand.

Als dann die S-Bahn Anfang der 90er Jahre kam, hat sich alles geändert. Die Ost-West-Achse wurde betont, der Zuzug und das Bevölkerungswachstum verstärkten sich und auch die Gewerbeansiedlungen nahmen zu. Durch die Ansiedlung der Landesmesse auf Echterdinger Markung wurde hier noch der Turbo eingeschaltet: Wir sind heute der „Hub“ der Region Stuttgart und werden es auch bleiben. Damit behalten wir auch die Verkehrsprobleme. Aber müssen wir dafür unsere wertvollsten Flächen opfern?

Die Ausführungen von OB Klenk in der Sitzung des Technischen Ausschuss vor Pfingsten, dass die „Perlenkette“, die wir in Form von Gewerbeansiedlungen von „Weltfirmen“ und auch durch unsere Freizeiteinrichtungen (Sportpark Goldäcker) haben, durch diese Straße besser zu erschließen sei, geht ins Leere. Erstens gibt es andere Perlen, die er nicht erwähnt hat: Die Frischluftschneise, die Landschaft, die Felder, die Waldnähe...

Und zweitens müssen wir uns fragen, ob das Auto mit Verbrennungsmotor das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Wenn die Straße einmal in ferner Zukunft fertig ist, gibt es längst andere Mobilitätskonzepte (und auch E-Autos). Wir sollten daher mehr über die Zukunftsfähigkeit unserer ÖPNV-Konzepte nachdenken.

So wie die Hauptstraße in Echterdingen bis heute den Stadtteil zerteilt, so würde eine „Nord-Süd-Straße“ die Große Kreisstadt LE zerschneiden. Und mit dem KaepseLE kann man schon sehen und dann auch hören, wie nah sie den Wohnungen der Zukunft rückt.

Eine so rückwärtsgewandte Verkehrspolitik, die die Fehler der Vergangenheit in die Zukunft projiziert, brauchen wir nicht.
 

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Thu, 09 Jun 2022 13:57:28 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/mountainbike-trails-im-schonwald/ Mountainbike-Trails. Im Schonwald? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/mountainbike-trails-im-schonwald/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/mountainbike-trails-im-schonwald/ Es ist wichtiger denn je, unsere Wälder zu schützen. Wenn es aber die Chance gibt, illegale Trails... Kaum eine Fahrrad-Variante erfreut sich so großer Beliebtheit wie das Mountainbike. Von den ersten Gelände-Bikes der frühen 1970er hat sich das Mountainbike zu einem echten Hightech-Allrounder entwickelt. Der damit verbundene Sport wird auf allen erdenklichen Kanälen massiv beworben. Auf ISPO.com beispielsweise wie folgt: 
„Ab ins Grüne! Stundenlange Radtouren auf Asphaltpisten – da kommt schnell Langeweile auf. Spannender und vor allem abwechslungsreicher ist es, sich mit dem Mountainbike in unerschlossenes Gelände zu wagen. Ob Gebirge, Wald oder Wüste, abseits der befestigten Wege kann das Mountainbike so richtig zeigen, was es drauf hat. Statt monotonem Dauer-Radeln geht es hier entlang enger Kurven und steiler Abfahrten über Stock und Stein. Neben jeder Menge Spaß und Action gelangst du so auch an Orte in der Natur, die du sonst vielleicht niemals zu Gesicht bekommst.“

Die Folge: Illegale Trails sprießen im Wald

Groß und Klein fahren über Stock und Stein mit Motor oder Bein. Allein, organisiert in Gruppen, mit Schanzenbauwerken durch schützenswerte Artenvielfalt überall in unseren Wäldern. Dank digitaler Technik wird der neue Trail direkt mit Interessierten geteilt. Die Verwaltung hat den Gemeinderat im vergangenen Jahr umfassend über die Konflikte in diesem Zusammenhang informiert. Daraus entstand das Fazit, ein attraktives Mountainbike-Angebot für eine breite Zielgruppe mit klaren Spielregeln im Sinne des Natur- und Artenschutzes zu schaffen. Da sich die Funktionen und Anforderungen überlagern, muss versucht werden, die vielen Beteiligten Interessensgruppen zum Konsens zu bringen. 

Legale Trails schaffen, um illegale zu verhindern

Wir Grünen tun uns schwer, Fahrräder gezielt durchs Unterholz rasen zu lassen. Schließlich ist es wichtiger denn je, unsere Wälder zu schützen. Wenn es aber die Chance gibt, illegale Trails zu verhindern, indem legale Möglichkeiten an für alle Nutzer*innen des Waldes geeigneter Stelle geschaffen werden, dürfen wir diese jedoch nicht ungenutzt lassen. Dem Streckenbau wurde im TA letzten Dienstag noch nicht zugestimmt. Es geht zunächst in die weiteren, komplizierten Planungen.

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Thu, 02 Jun 2022 11:41:16 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/lebenswertes-le-durch-angemessene-geschwindigkeit/ Lebenswertes LE durch angemessene Geschwindigkeit http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/lebenswertes-le-durch-angemessene-geschwindigkeit/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/lebenswertes-le-durch-angemessene-geschwindigkeit/ Die Grünen Fraktion beantragt, dass die Stadt der Initiative für stadtverträglichen Verkehr des... Nachdem die Filder-Zeitung am 20. Mai berichtete, dass die Stadtverwaltung von Leinfelden-Echterdingen es im Gegensatz zu anderen Filder-Kommunen nicht für nötig halte, der Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" des Deutschen Städtetags beizutreten, stellt die Fraktion der Grünen nun im Gemeinderat einen Antrag dazu. "Das Ziel der Initiative ist, dass die Städte die Möglichkeit erhalten, ohne lange bürokratische Verfahren die angemessene Geschwindigkeit auf ihren Straßen festzulegen" erklärte Stadtrat David Armbruster dazu.

Antrag

Die derzeitige Straßenverkehrsordnung des Bundes schränkt Kommunen in ihrem Handlungsspielraum massiv ein und lässt Abweichungen von einem Tempo 50 nur in Ausnahmefällen und mit Einschränkungen zu. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen schließt sich der der Städteinitiative „Tempo 30“ an und setzt sich damit bei der Bundesregierung für mehr kommunalen Handlungsspielraum bei der Geschwindigkeitsgestaltung ein.

Begründung

Im Rahmen einer kommunalen Initiative haben sich am 6. Juli 2021 sieben deutsche Großstädte, darunter auch Freiburg und Ulm, in einer Erklärung für mehr stadtverträglichen Verkehr durch angemessene und homogene Höchstgeschwindigkeiten ausgesprochen. Kürzlich ist die Stadt Stuttgart ebenfalls dieser Initiative beigetreten und es werden immer mehr. Der Deutsche Städtetag trägt die Initiative mit und unterstützt diese. Geschwindigkeitsreduktionen, die vor Ort entschieden und gestaltet werden, können für mehr Lebens-und Aufenthaltsqualität sorgen, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, steigern die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen und reduziert den entstehenden Lärm und fördert damit die Gesundheit. Wer, wenn nicht die Akteur*innen vor Ort wissen denn am ehesten welche Geschwindigkeit angemessen ist? Daher soll sich auch Leinfelden-Echterdingen dafür einsetzen, dass wir als Stadt selbst mehr Einfluss auf die Höchstgeschwindigkeiten auf unseren Straßen innerhalb der Stadt erhalten.

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Tue, 31 May 2022 14:02:47 +0200