Leinfelden-Echterdingen http://gruene-le.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leinfelden-Echterdingen
gruene-le.de_content802267 Umfrage zu Verbesserungsvorschlägen im Linienbusverkehr http://gruene-le.de/startseite/expand/802267/nc/1/dn/1/ GRÜNE Kreistagsfraktion startet Befragung der Nutzer*innen zum Linienbusverkehr im Landkreis Esslingen.

Hier geht's direkt zu weiteren Infos auf den Seiten der Fraktion.

]]>
Sat, 03 Apr 2021 08:44:20 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-kanzlerkandidatin-annalena-baerbock-2/ Unsere Kanzlerkandidatin: Annalena Baerbock http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-kanzlerkandidatin-annalena-baerbock-2/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-kanzlerkandidatin-annalena-baerbock-2/ Mon, 19 Apr 2021 19:23:49 +0200 http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zuhause-fuer-familien-in-leinfelden-echterdingen/ Zuhause für Familien in Leinfelden-Echterdingen http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zuhause-fuer-familien-in-leinfelden-echterdingen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zuhause-fuer-familien-in-leinfelden-echterdingen/ Wir Grünen in Leinfelden-Echterdingen befürworten Baugemeinschaften und ähnliche Projekte und... Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass nach einer rasanten Preisentwicklung Leinfelden-Echterdingen zu den teuersten Kommunen Baden-Württembergs gehört. Auch die Corona-Krise hat dieser Entwicklung keinen Abbruch getan. Dieses Problem ist ein gesellschaftliches, aber auch ein individuelles. Wer hier in Leinfelden-Echterdingen – zum Beispiel zur Familiengründung – nach den eigenen vier Wänden Ausschau hält, hat kaum Optionen. 
Welche Möglichkeiten bleiben also, um diesen Traum dennoch zu verwirklichen?

Baugemeinschaft als Alternative

Eine Möglichkeit, um dennoch die eigenen vier Wände beziehen zu können, stellen Baugemeinschaften dar. Hierbei schließen sich mehrere Parteien mit dem Ziel zusammen, gemeinsam ein Gebäude zu errichten – wie beispielsweise Reihen- oder Mehrfamilienhäuser. Gegenüber den Einzelpersonen hat diese Option den Vorteil, dass die Baugemeinschaft auf mehr Kapital zurückgreifen und dadurch auch gegen Investoren bestehen kann – beispielsweise beim Kauf von größeren Grundstücken, die sich für die Bebauung mit mehreren Wohneinheiten eignen.

Was können wir tun?

Wir Grünen in Leinfelden-Echterdingen befürworten derartige Projekte und wollen diese unterstützen. Daher bieten wir gerne die Möglichkeit an, Interessent*innen an Baugemeinschaften und Grundstücksbesitzer*innen zusammenzubringen.
Hierfür haben wir die E-Mailadresse bauen(at)gruene-le.de eingerichtet. Über diese Adresse dürfen sich gerne Interessent*innen an einer Baugemeinschaft und verkaufswillige Baugrundbesitzer*innen an uns wenden.
Lasst uns gemeinsam, hier vor Ort, familiengerechten Wohnraum schaffen!
 

]]>
Mon, 19 Apr 2021 08:59:48 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/haushaltspolitik-in-und-nach-der-pandemie/ Haushaltspolitik in und nach der Pandemie http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/haushaltspolitik-in-und-nach-der-pandemie/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/haushaltspolitik-in-und-nach-der-pandemie/ Die Pandemie neigt sich dem Ende zu. Zuvor erleben wir leider aufgrund des zögerlichen Handelns (zu... Die Pandemie neigt sich dem Ende zu. Zuvor erleben wir leider aufgrund des zögerlichen Handelns (zu wenig Testen, zu wenig Impfstoff, zu weicher Lockdown, …) die dritte Welle. Aber der Ausblick ist durch die stark steigende Impfrate positiv. Mit welchen niedrigen Zahlen wir bereits im zweiten Quartal 2021 rechnen können, zeigt ein Blick nach Großbritannien: 50 % geimpft --> 3000 Infizierte / Tag, 15 Tote/ Tag.

Ab Mai werden ca. 1 Mio Dosen / Tag verimpft werden. Als Folge werden wir in der zweiten Jahreshälfte eine breite Sonderkonjunktur haben. Diese wird insbesondere auch die besonders leidenden Bereiche, d.h. Gastronomie, Hotels und Einzelhandel "treffen". Ich selbst werde den Biergarten gar nicht mehr verlassen ;-)

Die Steuerung der Ausgaben der Stadt sollte sich zum einen an den sich positiv verändernden Einnahmeprognosen ausrichten und zum anderen sollte der Staat sowieso antizyklisch handeln und jetzt NICHT sparen, sondern die Zukunftswirtschaft (Energiewende, Mobilitätswende, …) in Schwung bringen.

Die relevanten Einnahmequellen und die beeinflussenden Parameter

Wir haben zwei wesentliche Einnahmequellen: Gewerbesteuer und Einkommensteuer.
Die Gewerbesteuer wird von Unternehmen auf den Jahresüberschuss gezahlt. Somit ist der zu erwartende Jahresüberschuss der ansässigen Unternehmen relevant.
Für die Einkommensteuer ist die Entwicklung der Einkommen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit relevant. Alle Parameter hängen eng mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zusammen.

Die Arbeitslosigkeit in BW wird schnell auf alte Bestwerte fallen

Die Arbeitsagentur schreibt im März 2021: "Nach einem Jahr Corona: Arbeitsmarkt robuster als erwartet". Wir haben in BW aktuell 4,3% gegenüber 4,6% im Sommer 2020 und ca 3,2 % in 2019. Wir sind also absolut gesehen auf einem niedrigen Niveau und die Entwicklung ist positiv und wird sich noch weiter verstärken.

Die Kurzarbeit geht zurück und wird im zweiuten Halbjahr 2021 kaum noch genutzt werden

In Q1/2021 ist die Kurzarbeit in BW merklich von 115.000 im Januar auf unter 40.000 im März zurückgegangen. Das ist bereits ein klares Erholungssignal.

Die Unternehmensgewinne erholen sich in 2021 und werden in 2022 Vorkrisenniveau erreichen

In der Region aktive Unternehmen haben selbst in 2020 sehr gute Zahlen geliefert. Daimler hat in 2020 einen höheren Jahresgewinn als 2019. Wie auch der Bundesbank Aktivitätsindex klar anzeigt, hat die Wirtschaft (in Summe) einen "V" Verlauf (in Q2/2020) gezeigt und alle Indikatoren zeigen auf weitere Erholung. Der deutsche Aktienindex befindet sich in einem Allzeithoch. Das BIP wird in 2021 in Deutschland um ca. 3 % wachsen. Sehr relevant ist auch die Weltwirtschaft. Der IWF korrigiert seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum erneut nach oben. Der größte Treiber der Entwicklung sind die USA. Das ist für die Exportwirtschaft äußerst wichtig.

Als geschäftsführender Gesellschafter der Novatec (IT-Beratung, 250 Mitarbeiter, 30 Mio € Jahresumsatz) habe ich sehr direkt einen guten Einblick in die konjunkturelle Erholung. Als Beratungsunternehmen habe ich es dabei mit namhaften Unternehmen (Daimler, Bosch, Porsche, Allianz, LBBW, Südleasing, Trumpf, …) aber auch mit einer Vielzahl von lokalen Mittelständlern zu tun. Wir sehen in Q1/2021 eine sehr starke Belebung des Geschäfts über alle Branchen hinweg.

Fazit

Jetzt ist die Zeit für Zukunftsinvestitionen. Sparen können wir später.

]]>
Sun, 18 Apr 2021 12:31:50 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/le-putzete-trotz-corona/ LE-Putzete trotz Corona http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/le-putzete-trotz-corona/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/le-putzete-trotz-corona/ Die Putzete dieses Jahr war ein großer Erfolg – trotz Kritik von einigen Stadtpolitiker*innen. So... Die Putzete dieses Jahr war ein großer Erfolg – trotz Kritik von einigen Stadtpolitiker*innen. So viel Müll wie dieses Mal wurde bei den letzten beiden Malen nicht eingesammelt. Und das, trotz der Coronaauflagen des Ordnungsamtes. Vielleicht auch gerade deshalb. Denn es gab dieses Mal nicht die Notwendigkeit, nur in vorbestimmten Bereichen Müll zu sammeln. Nein, jeder konnte mitmachen, sich einen Handschuh überstreifen und mit einem Müllbeutel losziehen. Diesen Müllbeutel konnte man dann an einer Sammelstelle ablegen. Von dort wurde dieser vom ADFC per Fahrradanhänger und Rikscha zum zentralen Container gebracht. Neben vielen Freiwilligen aus allen Stadtteilen, beteiligten sich auch Flüchtlinge, der Verein Kulturpoint-LE, Mitglieder des VKBI und die katholische Kirchengemeinde Leinfelden. Der Jugendgemeinderat, als Mitorganisator, war von 9.30 Uhr bis nach 15.00 Uhr auf dem Goldäckerparkplatz, mit Abstand und FFP2 Maske beim Müllsammeln und bei der Ausgabe der Gerätschaften gut beschäftigt.

Zur Kritik

Im Vorfeld und auch zum Auftakt wurde den Organisator*innen von einigen stadtbekannten Kommunalpolitiker*innen vorgeworfen, dass man die Zeichen der Zeit, auf Corona bezogen, nicht verstanden habe. Im Rückblick kann man sagen, Abstand und Maskenregeln wurden eingehalten. Die Putzete ging in weitem Maße in ganz kleinen Gruppen, oft reine Familiengruppen, von statten, die ebenfalls, so weit bekannt, die Hygieneregeln einhielten. Von den Kritikern war kein einziger vor Ort. Gerade der leider oft achtlos weggeworfene Plastikmüll macht es jedem Einzelnen möglich, durch das Aufsammeln, unserer gemeinsamen Umwelt etwas Gutes zu tun. Mikroplastik in unserer Umwelt beseitigt man nämlich nicht mit großen Reden, sondern mit Taten. Da wünschen wir Grünen uns mehr Engagement von allen, vor allem von den politischen Vorbildern. Die haben sich leider bei der Putzete sehr rar gemacht.

Ideen für die Zukunft

In Zukunft könnten mehrere interessierte Ansprechpartner*innen in den jeweiligen Ortsteilen von LE zum Ausgangspunkt genommen werden. Diese rufen dann in der Nachbarschaft und in den sozialen Netzwerken ihre Freund*innen und Bekannte dazu auf, bei der Putzete mitzumachen. So wie dieses Jahr, jede Teilnehmer:in übernimmt dann den Teil zum Saubermachen, den er bzw sie machen kann. Sei es, dass man auf einem Spaziergang einen Müllbeutel mitnimmt, sei es, dass man sich ein Quartier heraussucht, welches vom Müll befreit wird. Den Müll könnte man dann bei den Ansprechpersonen der jeweiligen Ortsteile abstellen und der ADFC und andere Personen mit Radanhängern würden dann den Müll zum Container bringen. Am Ende könnte dann ein Bürger*innenfest stehen, bei dem auf Nachhaltigkeit besonders viel Wert gelegt wird, also kein Müll produziert wird.

]]>
Tue, 06 Apr 2021 11:32:43 +0200
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/trickserei-rund-um-gaeubahn/ Trickserei rund um Gäubahn http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/trickserei-rund-um-gaeubahn/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/trickserei-rund-um-gaeubahn/ Die Tunnelidee kostet Zeit und wirft Fragen auf - Matthias Gastel MdB Statt dass es beim Ausbau der Gäubahn mal endlich vorangeht, bremst das Bundesverkehrsministerium mit mehr als fragwürdigen neuen Planungsideen den Ausbau aus. So ist ein elf Kilometer langer Tunnel an den Flughafen vorgesehen. Mit allerlei Tricksereien wurde das Projekt künstlich und zu Lasten von Steuerzahlenden und Reisenden wirtschaftlich gerechnet.

Matthias Gastel, Bahnpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag nimmt Stellung zu der Idee, einen Tunnel von Goldberg zum Flughafen zu bauen. Lesen Sie hier seine Informationen und Einschätzungen

]]>
Fri, 26 Mar 2021 16:24:12 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/digitalisierung-der-schulen-wie-was-und-ab-wann/ Digitalisierung der Schulen – wie, was und ab wann? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/digitalisierung-der-schulen-wie-was-und-ab-wann/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/digitalisierung-der-schulen-wie-was-und-ab-wann/ Die Digitalisierung der Schulen hat durch Corona noch zusätzlich an Fahrt aufgenommen. Der... 1995 – ein Rektor stellt ganz stolz am Tag der offenen Tür seinen teuersten Raum vor. Den neuen Computerraum mit 16 PC Arbeitsplätzen. Der Siegeszug des Computers hatte 10 Jahren zuvor begonnen. Auch  Schulen waren auf den Zug aufgesprungen. Eine Junglehrerin galt damals sofort als Expertin. Dieses Konzept, dass es an Schulen Computerräume gibt, die von einzelnen Personen aus dem Lehrerkollegium betreut wurden, hat sich bei uns in LE bis etwa 2018 gehalten, wenn sich auch die Zahl der PCs, der Internetzugang und die Anzahl der Computerräume stark nach oben verändert hat. Ein paar „Digital-Verrückte“  im Kollegium hatten aber schon erheblich früher viel weitreichendere Ideen. Laptops für jede Schülerin und jeden Schüler. Geräte, die nach Hause mitgenommen werden können, Geräte, die die Schulbücher über das Internet abrufen, Geräte, die über dieses Medium Internet auch auf Lernplattformen mit digital aufbereitetem Arbeitsmaterial zugreifen können. Durch den Digitalpakt von Bund und Land wurde nun aus den „verrückten“ aber guten Ideen plötzlich greifbare Realität.

Digitalpakt und Auswirkungen auf unsere Schulen in LE

Unsere Stadtverwaltung und auch der Gemeinderat hat bei dem Thema tatsächlich den Turbo gezündet. Im Herbst 2019 begann die Planung und gleichzeitige Umsetzung der Digitalisierung der Schulen. Schon vorher war die Grundvoraussetzung geschaffen worden, an die Schulen das Glasfaserkabel hinzulegen. Zunächst war daran gedacht, nur eine Schule pro Jahr mit den Voraussetzungen auszustatten. Doch durch vehementen Einspruch der Grünen und auch aller anderen Fraktionen, wurde eine Planstelle für die Digitalisierung geschaffen, mit deren Hilfe man nun zwei Schulen pro Jahr schaffen will.   So ist digitaler Unterricht schon jetzt möglich, aber man ist noch weit entfernt von dem, was man tatsächlich unter Digitalisierung versteht. Im Zuge des Digitalpaktes zwischen Bund und Ländern, sowie auch der Landesförderung zur Beschaffung von digitalen Endgeräten, konnte nun in vielen Schulen ein Pool von Tablets aufgebaut werden, die künftig für die Benutzung in den Klassen vorgesehen ist. 

Es gibt aber auch noch Probleme

1. Support
Bisher funktionierte es gerade noch, dass Lehrer*innen sich um die vorhandenen Geräte kümmerten, sie warteten und auch das Netzwerk betreuten. Doch das ging und geht nur mit dem Einsatz von ungeheuer vielen zusätzlichen, unbezahlten Stunden.  Doch durch die vielen neuen Geräte ist solch ein Modell völlig ungeeignet für die Zukunft. Im Medienentwicklungsplan der Schulen, der von der Stadt mitgetragen wird, steht dazu, dass die Stadt als Eigentümerin und gesetzlicher Finanzier der Schulen diesen Support und diese Administration übernimmt. Schon im Herbst 2019 forderten wir Grünen deshalb, dass dieser Support über eine externe Firma geschehen müsse.

Lösungsvorschläge zum Problem des Supports

Hierzu gibt es zwei Modelle, die beide gangbar sind. Die Stadt kann eine IT-Firma beauftragen, die für die Geräte den Support und die Administration übernimmt. Das ist zwar mit hohen Kosten verbunden, doch die IT-Kräfte der Stadt reichen dafür nicht aus. Neueinstellungen von IT Fachpersonal sind beim derzeitig leergefegten Markt und mit den Bezahlungsmöglichkeiten der Stadt nicht möglich. Auch die Geräte der Stadtverwaltung müssen deshalb in Zukunft von externen Fachleuten gewartet werden. Da hat Outsourcing Sinn.  
Die zweite Möglichkeit besteht darin, das Budget der Schulen etwas zu erhöhen, damit diese die neuen Geräte in Zukunft gleich mit passendem Support einkaufen können. Diesen Weg ist beispielsweise die Eichbergschule und jetzt erst kürzlich die IKR gegangen. Allerdings muss die Stadt dann bereit sein, die Kosten für den Support zu übernehmen, da ja sonst mit dem vorhandenen Geld insgesamt weniger Geräte gekauft werden können. Beide vorgeschlagenen Modelle sind möglich – aber nicht kostenneutral.
 
2. Schaffung der Voraussetzungen für richtigen digitalen Unterricht

An der LUS wurden in der Werkrealschule bis jetzt nur auf Eigeninitiative etwa die Hälfte der Räume mit WLAN ausgerüstet. Es gibt also noch Räume, die über gar kein WLAN verfügen. Selbst ein lehrerzentrierter digitaler Unterricht ist hier nicht möglich. Gerade die Werkrealschüler müssen aber in den Ausbildungsbetrieben über digitale Kenntnisse verfügen, die hier nicht in den Unterricht integriert werden können. Auch an anderen Schulen, wie z.B. der IKR, verfügen noch nicht alle Klassenzimmer über WLAN. Hier ist die Stadt dran, jeweils zwei Schulen pro Jahr zu ertüchtigen, damit das im Gebäude liegende Glasfaserkabel mit dem WLAN in den Klassenräumen verbunden werden kann. Hier ließen sich noch Synergieeffekte nutzen. So liegt das Glasfaserkabel an der IKR und das IKG müsste über die Realschule angeschlossen werden. Wenn schon nicht beide Schulen gleichzeitig angeschlossen werden können, dann zumindest müssen die Voraussetzungen für ein künftiges Verkabeln geschaffen werden. An der LUS wird das Dach saniert. In diesem Zusammenhang müsste nachgedacht werden, ob man nicht die WLAN-Verkabelung gleich mitbedenkt. Denn die LUS kann nicht auf 2023/24 warten, denn das sind bis dahin noch zwei Abschlussjahrgänge von Schülerinnen und Schülern, die nicht optimal auf das kommende Berufsleben vorbereitet werden können.
An der Eichbergschule gibt es noch gar kein WLAN in den Klassenräumen. Auch das wird von der Stadt angegangen, die der Digitalisierung der Schulen absoluten Vorrang einräumt, sollte aber wenn irgend möglich nicht bis 2023/24 warten müssen.

3. Fehlende Nachhaltigkeit

Die vielen neuen elektronischen Geräte, die gerade angeschafft worden sind, sind in ihrem Herstellungsprozess nicht sozial und nachhaltig. So werden unter fragwürdigsten Bedingungen für die arbeitenden Menschen, darunter auch Kinder, die Rohstoffe für die Geräte gewonnen. Nachhaltiger wäre, wenn man auf generalüberholte Geräte setzen würde, die von verschiedenen Firmen angeboten werden. Dies sind abgeschriebene Geräte, oder Geräte, die auf Messen als Ausstellungsstücke verwendet wurden. Diesen könnte man ein neues „Leben“ einhauchen. Außerdem ist der Strombedarf durch die neuen Geräte gestiegen und damit auch die Kosten für die Stadt. Da wir noch keine PV Anlagen auf den Dächern der Schulen haben, muss das ein künftiges Ziel sein. In Zukunft brauchen wir auch eine intelligente Abschaltung der digitalen Geräte, damit nicht sinnlos Strom verbraucht wird. 

Fazit  

Die Digitalisierung der Schulen hat durch Corona noch zusätzlich an Fahrt aufgenommen, der Gemeinderat und die Stadt haben das Problem und das Potential erkannt. Es bleiben aber Baustellen, wie der Support der Geräte und das nach Außen schwer verständliche langsame Vorgehen bei der Schaffung der Voraussetzungen. Wir unterstützen den Kurs der Stadt, der Digitalisierung der Schulen höchste Priorität einzuräumen.

]]>
Mon, 22 Mar 2021 16:22:10 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/allesistdrin-1/ #allesistdrin http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/allesistdrin-1/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/allesistdrin-1/ Entwurf für das Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 Der Entwurf für das Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021

Mit der Bundestagswahl am 26. September endet eine Ära, und eine neue kann beginnen. Das geschieht in einer zerbrechlichen, schwierigen politischen Phase. Zwar sind so viele Menschen in der Pandemie über sich hinausgewachsen, haben Solidarität, Innovationskraft und Widerstandsfähigkeit bewiesen. Sie treffen aber auf einen Staat, dessen Macht zu Machtlosigkeit geworden ist. Impfstoffprobleme, zu wenige Tests und eine fehlende Strategie in der Bekämpfung der Corona-Pandemie zeigen einmal mehr, dass reaktive Politik allenfalls das Schlimmste verhindert. Aber es geht darum, das Beste zu ermöglichen.

Die globalen Krisen dieser Zeit – zuallererst die Klimakrise als wahre Menschheitskrise – wirken in unser aller Leben hinein und gefährden Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. Jetzt ist es Zeit, dass die Politik über sich hinauswächst. Wir wollen einen Aufschwung schaffen, der über das rein Ökonomische hinausgeht. Einen Aufschwung, der das ganze gesellschaftliche Leben in seiner Stärke und Vielfalt erfasst: Bildung und Kultur, Arbeit und Digitalisierung, Spitzenforschung und Wissenschaft.

Der Titel des Programmentwurfs „Deutschland. Alles ist drin.“ spiegelt unsere Gewissheit wider, dass in diesem Land all das steckt, was wir brauchen, um die Krisen und Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Deutschland kann so viel mehr. Diese Dekade kann ein Jahrzehnt des mutigen Machens und des Gelingens werden. Ein Jahrzehnt des Modernisierens.

Eine gute Infrastruktur, gute Schulen und eine gute Gesundheitsversorgung sind zentral, um ein gutes Leben zu ermöglichen. Genauso Forschung, ein Schub bei der Digitalisierung, beim Klimaschutz. Wir wollen eine Phase der dringend benötigten Zukunftsinvestitionen einleiten und klimagerechten Wohlstand schaffen.

Mit diesem Programmentwurf machen wir ein umfassendes Angebot an die Breite der Gesellschaft. Mit konkreten und ehrgeizigen Projekten, die fundierte Antworten in allen Politikbereichen geben. Als Gesellschaft haben wir den Schlüssel für so vieles in der Hand, die Konzepte sind da. Jetzt sollten wir es auch tun und die Aufgaben angehen, pragmatisch, mit Leidenschaft und Weitblick.

Von Kohlekraftwerken zu Photovoltaik

]]>
Fri, 19 Mar 2021 12:37:09 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/danke-fuer-das-grossartige-wahlergebnis-in-leinfelden-echterdingen/ Danke für das großartige Wahlergebnis in Leinfelden-Echterdingen! http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/danke-fuer-das-grossartige-wahlergebnis-in-leinfelden-echterdingen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/danke-fuer-das-grossartige-wahlergebnis-in-leinfelden-echterdingen/ Danke für Ihr Vertrauen Sun, 14 Mar 2021 21:09:10 +0100 http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/inspirierendes-und-motivierendes-gespraech-1/ Inspirierendes und motivierendes Gespräch http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/inspirierendes-und-motivierendes-gespraech-1/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/inspirierendes-und-motivierendes-gespraech-1/ Winfried Kretschmann besucht Start-ups in Leinfelden-Echterdingen Winfried Kretschmann besucht Start-ups in Leinfelden-Echterdingen

von oben links: Winfried Kretschmann, Stephan Dengler, Carolin Wedel, Stephanie Reinhold, Martin Lowinski, Konrad Pfeilsticker und Julian Schulz

Die beiden Start-ups metergrid und chargIQ aus Leinfelden-Echterdingen waren Ziel eines virtuellen Besuchs von Winfried Kretschmann in seinem Wahlkreis.

Julian Schulz und Martin Lowinski, die beiden Geschäftsführer, stellten ihre Firma metergrid vor, die es möglich macht, Solarstrom, der auf Dächern von Mietshäusern erzeugt wird, den Mieter*innen und und Ladestationen für E-Autos zur Verfügung zu stellen. Neben technischen Problemen sprachen sie die politischen Probleme an, die heute noch die Installation von Photovoltaik oft unwirtschaftlich machen.

Die Firma chargeIQ bietet Systeme an, die es ermöglichen, Solarstrom an Ladesäulen nicht nur selber zu nutzen, sondern an andere zu verkaufen. Auch hier gibt es zahlreiche politische und rechtliche Hindernisse, wie Geschäftsführer Stephan Dengler erklärte.

Die Firma Novatec beteiligt sich an beiden Start-ups, wie Konrad Pfeilsticker, Geschäftsführer und Grünen-Stadtrat in Leinfelden-Echterdingen,  erklärte. Seine Firma leistet vor allem IT-Unterstützung und Beratung.

Winfried Kretschmann nahm viele Themen mit, für die politische Lösungen geschaffen werden müssen. Manches, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss auf Bundesebene durchgesetzt werden, aber andere Punkte können durch Maßnahmen des Landes vorangebracht werden. Er sagte, beide Firmen seien im Zentrum der eigenen Politik tätig. Kretschmann betonte, dass es nicht nur wichtig sei, gute Ziele zu haben, sondern darauf ankomme, die Instrumente zu haben, sie zu erreichen. Baden-Württemberg müsse auf Innovation setzen, wofür heute gute Beispiele vorgestellt wurden.

Der Ministerpräsident wird für beide Start-ups Kontakt zum Umweltminister bzw. dem Verkehrsminister herstellen, um die Themen näher zu besprechen.

Winfried Kretschmann bedankte sich bei allen drei Vertretern der Firmen für die inspirierenden und motivierenden Vorträge und ihr Engagement, das so wichtig ist für die eigene Politik. 

Hier geht's zur Aufzeichnung des Gesprächs.

]]>
Fri, 12 Mar 2021 21:17:00 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/gaeubahn-plaene-des-staatssekretaers-bilger/ Gäubahn Pläne des Staatssekretärs Bilger http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/gaeubahn-plaene-des-staatssekretaers-bilger/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/gaeubahn-plaene-des-staatssekretaers-bilger/ Vorsicht ist geboten angesichts der Pläne und Versprechungen des Herrn Bilger hinsichtlich der... Vorsicht ist geboten angesichts der Pläne und Versprechungen des Herrn Bilger hinsichtlich der Gäubahn und der Wirtschaftlichkeit der neuen Vorschläge. In Wahrheit ist es zunächst das Eingeständnis, dass die bisherigen Pläne zur Anbindung der Strecke an den Flughafen nicht funktionieren werden, auch wenn Bilger das nicht ausspricht. Zugleich ist es der erste Versuch, aus der Sache ohne allzu großen Gesichtsverlust herauszukommen.

Vielleicht kann das ein Anfang für ernsthafte neue Überlegungen sein. Voraussetzung aber wäre, dass nicht gleich wieder eine Mogelpackung präsentiert wird. Das ist aber hier der Fall, wenn der Ausbau der Gäubahn zwischen Böblingen und Singen mit den S21 Planungen auf den Fildern zusammengeworfen wird. Zu dem Ausbau der Strecke hat sich die Bundesregierung im Vertrag von Lugano gegenüber der Schweiz schon 1996 verpflichtet - unabhängig von der Flughafenanbindung. Sie hat den Vertrag nur bisher nicht erfüllt.

Deutschlandtakt

Der geplante Deutschlandtakt ab 2030 ist eine gute Sache, doch mit S21 kaum zu realisieren. Jetzt mit Hilfe von 30 Güterzügen die Wirtschaftlichkeit des Tunnels zwischen Goldberg und dem Flughafen herbeizuhexen, indem man den eh fälligen zweigleisigen Ausbau südlich von Böblingen damit verbindet, kann man nur als Mogelpackung bezeichnen.

Niemand aber sollte glauben, dass irgendjemand 976 Million EUR - am Ende sicher mehr als eine Milliarde - ausgeben würde, um Leinfelden-Echterdingen Lärm, Erschütterungen und S-Bahn Chaos zu ersparen. Das kann man einfacher und billiger haben, wenn die Züge weiterhin auf der Panoramastrecke nach Stuttgart führen. Die brauchte allerdings einen neuen Anschluss an  den Hauptbahnhof - aus LE-Sicht gleich ob oben oder unten. Das war bekanntlich auch das Mehrheitsvotum der am Filderdialog von 2012 teilnehmenden, zu denen der Autor dieser Zeilen gehörte.

Die S21 Planung auf den Fildern endlich aufgeben

Was könnte dafür sprechen, auf die direkte Anbindung der Gäubahn an den Flughafen zu verzichten? Zunächst der nie nachgewiesene Bedarf und nun endlich auch der Klimaschutz, der dazu zwingt, auch den Flugverkehr deutlich zu reduzieren. In Folge von Corona ist er derzeit stark zurückgegangen und man wird in den nächsten Jahren sehen, dass eine große Zahl von Reisen unterbleiben wird, vor allem Geschäftsreisen,. Stattdessen wird so mancher Termin per Video abgehalten. In diesem Sinne wäre auch hier Gesichtswahrung möglich, wenn die Bundesregierung anerkennen würde, dass zum Schutz des Klimas mehr getan werden muss. Dann würde sich auch ein Weg finden, die Flughafenanbindung und die Flughafengesellschaft aus dem Finanzierungsvertrag für S21 herauszulösen.

]]>
Fri, 12 Mar 2021 16:05:52 +0100