Leinfelden-Echterdingen http://gruene-le.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leinfelden-Echterdingen
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unser-schwimmbad-ist-zukunftsfaehig/ Unser Schwimmbad ist zukunftsfähig http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unser-schwimmbad-ist-zukunftsfaehig/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unser-schwimmbad-ist-zukunftsfaehig/ Lange hat es gedauert, doch nun stehen die Pläne für das neue Gartenhallenbad. Das Preisgericht hat... Lange hat es gedauert, doch nun stehen die Pläne für das neue Gartenhallenbad. Das Preisgericht hat getagt, es gibt einen guten Siegerentwurf. Die Planung ist zukunftsfähig, da auch die CO2 Bilanz von Anfang an mitberücksichtigt wurde. Auch beim Bauen werden Treibhausgase in großen Mengen emittiert, so wird beispielsweise für Beton Zement benötigt. Dieser Zement ist für jede 10. Tonne CO2 verantwortlich (Klimasünder Beton - Ein Baustoff sucht Nachfolger (deutschlandfunk.de)). Nun wird bei fast allen Entwürfen auf den CO2 neutralen Baustoff Holz gesetzt. Zudem kommt Recyclingbeton zum Einsatz. Gerade dieser senkt sogar die Baukosten und natürlich auch die Emission von Treibhausgasen. Die Dachbegrünung entzieht CO2 aus der Luft und schafft durch ihren Wasserspeicher einen Beitrag zu einem kühlenden Mikroklima in der Stadt. Eine PV Anlage ist ebenfalls auf dem Dach möglich, deren Stromerzeugung zukünftig noch von vielen weiteren Dächern der Stadt eine dezentrale Stromversorgung ermöglichen werden. Die Stadtwerke planen hier die Stadt schon weiter. So wird ein Blockheizkraftwerk beim Schwimmbad geplant, welches die Abwärme bei der Stromproduktion zum Heizen des Wassers verwendet. Dieses Kraftwerk ist so angedacht, dass es in Zukunft auch mit Klimaneutralen Heizmitteln betrieben werden kann. So gibt es Überlegungen, mit Holzpallets zu heizen, deren Anlieferung schon jetzt beim Bau eingeplant ist. Neuere Überlegungen gehen aber davon aus, dass in Zukunft durch regenerativ hergestellte Energie, grüner Wasserstoff produziert wird. Dieser Wasserstoff wird dann das Erdgas ersetzen, welches wir bisher in unseren Häusern und Schwimmbädern zum Heizen verwenden.

Die BHKWs (Blockheizkraftwerke) sind eine gute Idee, um Strom für die Stadt, aber auch Wärme für die Haushalte zu produzieren. In Schwäbisch Hall gibt es dieses Konzept schon länger und laut deren Stadtwerken funktioniert das auch gut.

Zusammengefasst kann man sagen, die Planung für unsere zukünftige Stadt hat schon bei der Planung für das kommende Schwimmbad begonnen und wird sich bei allen Gebäuden, die saniert oder neugebaut werden fortsetzen.

Diese Zukunft wird klimaneutral sein, vom Beginn des Bauens bis zum Betrieb. Vor dem Hintergrund der Katastrophenmeldungen dieses Jahr aus dem Aartal, den unglaublichen Überschwemmungen in Brasilien, den Waldbränden in den US-Bundesstaaten, den Dürren… wird nur deutlich, dass es unbedingt nötig ist, klimaneutral zu werden. Je schneller, desto besser und billiger wird es für uns alle werden.

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Fri, 07 Jan 2022 19:50:46 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/was-gehoert-zu-einer-ganzheitlichen-betrachtung/ Was gehört zu einer „ganzheitlichen Betrachtung“? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/was-gehoert-zu-einer-ganzheitlichen-betrachtung/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/was-gehoert-zu-einer-ganzheitlichen-betrachtung/ Wie Roland Klenk, der OB unserer Stadt, in seinem „persönlichen“ Statement in der letzten Sitzung... Wie Roland Klenk, der OB unserer Stadt, in seinem „persönlichen“ Statement in der letzten Sitzung des Gemeinderats im alten Jahr (Amtsblatt Nr. 50 aus 2021) über die Entwicklungsmöglichkeiten durch eine Verlegung der Goldwiesenschule (GWS) ausführt, geht es ihm um eine „ganzheitliche Betrachtung“. „Ganzheitlich“ bezieht sich anscheinend auf die ganze Stadt und ihre Bürgerschaft: Weniger muss ein OB auch nicht im Auge haben. Die Filder-Zeitung berichtete auch darüber. 

Wie soll aber eine einzelne Grundschule von fünf dieses Gewicht bekommen? Also geht es nicht um die „ganzheitliche Betrachtung“ der Grundschulsituation. Geht es etwa um eine „ganzheitliche Betrachtung“ der Schulsituation? Auch nur bedingt, weil sich die anderen Schulstandorte ja nicht ändern. 

„Ganzheitlich“ könnte sich aber auch auf die Integration des Verkehrs beziehen, hier wohl der Schüler*innen und der Eltern und Lehrkräfte. Da wo sich Radwege, Straßen und Fußwege und eine Stadtbahntrasse kreuzen, muss ja etwas Ganzheitliches sein: ein Verkehrsknoten, auch noch mit „ruhendem Verkehr“, also mit Parkplätzen. Aber wenn zuerst die Parkplätze kommen, die man dort in ausreichender Zahl - wohlgemerkt auf der grünen Wiese - schaffen kann, weil man andere Parkplätze überbauen will, wirkt das aus der Zeit gefallen. Eine sinnlosere Flächenversiegelung als für Parkplätze gibt es nämlich nicht! Als Bonbon gibt‘s dann einen kostenlosen E-Bus ...

Alles was der OB schreibt wirkt logisch und führt zu einer Win-Win-Win-Situation: Neuer zentrumsnaher Wohnraum in Echterdingen auf dem Gelände der GWS, ein neues kostenloses Verkehrsmittel, viele Parkplätze am neuen und größeren Schulzentrum PMHG – und eine unterbrechungsfreie Schul- und Hortversorgung, weil erst umgezogen wird, wenn die neue Schule steht. Die Ideen aus dieser „ganzheitlichen Betrachtung“ sind alle schon lange in der Stadtpolitik der letzten Jahrzehnte diskutiert worden.

Ich nenne aber aus Sicht der GRÜNEN drei Punkte, was hier zu einer echten „Ganzheitlichkeit“ noch fehlt:

1) Klimaschutz und Klimaneutralität - „Ganzheitliche Betrachtung“ ohne Klimaschutz geht seit 2021 gar nicht mehr, es klingt sogar wie Hohn vor der erst im Nov. abgeschlossenen Weltklimakonferenz in Glasgow!

2) Landschaft erhalten - Integration der Landschaft in jegliches Nutzungskonzept und keine Versiegelung durch Parkplätze auf der grünen Wiese, womöglich noch als Vorbereitung der Nord-Süd-Straße („Erschließungsstraße in Nord-Süd-Richtung“).

3) ÖPNV ausbauen - Auf der alten Trasse mit dem bekannten und integrierten Verkehrsmittel „Stadtbahn“ (elektrisch), um sie endlich wieder dort fahren zu lassen, wo sie bis 1991 bereits fuhr.

Entweder machen‘s wir weniger „ganzheitlich“ und reden über das Problem Schulneubau, oder wir machen‘s richtig „ganzheitlich“, das wäre mein (frommer) Wunsch für 2022.

Dr. Matthias Hutzel

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Mon, 03 Jan 2022 21:00:32 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/energie-aus-abwasser-gewinnen/ Energie aus Abwasser gewinnen! http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/energie-aus-abwasser-gewinnen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/energie-aus-abwasser-gewinnen/ Im Jahr 2023 muss LE einen kommunalen Wärmeplan aufstellen. In diesem muss aufgezeigt werden, wie... Im Jahr 2023 muss die Stadt Leinfelden-Echterdingen einen kommunalen Wärmeplan aufstellen. In diesem muss aufgezeigt werden, wie es LE schafft, bis 2050 klimaneutral zu werden. 
Es gibt dabei eine Energiequelle, die bisher wenig genutzt wird. Und das ist das Abwasser.

Potenzial

Mit der Energiegewinnung aus Abwasser (EaA) lassen sich 14 % des Wärmebedarfs im Gebäudesektor decken. Dabei sprechen wir von 100 TWh (Terawattstunden). Zum Vergleich: Das ist die Strommenge, die 10 AKWs pro Jahr erzeug(t)en.
Das beste an der Technologie ist, dass die Kosten für Erschließung und Betrieb deutlich unterhalb der Einsparung für die durch EaA bereitgestellte Wärme liegen. Gleichzeitig werden mit jeder Megawattstunde Wärme aus  EaA  Emissionen  im  Äquivalent  von  etwa  einer halben Megawattstunde Erdgas eingespart (100 kg CO2 / mWh). Wird die Technologie zusätzlich zum Kühlen genutzt ist die Bilanz noch besser.

  • D.h. man hat niedrigere Kosten UND einen positiven Klimaeffekt, also keine CO2 Vermeidungskosten, sondern Vermeidungserlöse! Klimaschutz muss also nicht immer Geld kosten.

Funktionsweise

Das System besteht aus drei Komponenten
•    Wärmetauscher in der Kanalisation
•    Zuleitung des vorgewärmten Wassers zur Heizzentrale
•    Wärmepumpe in der Heizzentrale



Abwasser ist im Winter durchschnittlich 10 bis 12°C warm, im Sommer etwa zwischen 17 und 20°C. Diese Wärme wird im Wärmetauscher genutzt, um Wasser mechanisch anzuwärmen. In der Wärmepumpe wird das Wasser auf das von den Gebäuden benötigte Temperaturniveau angehoben. Durch die Vorwärmung kommt die Wärmepumpe auf eine gute Jahresarbeitszahl.

Status

Führend in Deutschland ist Baden-Württemberg und die größte Anlage befindet sich in Stuttgart am Neckarpark. Es gibt bereits eine Vielzahl von Anlagen die erfolgreich in Betrieb sind. Man kann sich also konkret bei Referenzprojekten in der Region über Technik und Fördermöglichkeiten informieren.

Antrag

Wir Grünen haben daher beantragt, bei der Aufstellung des kommunalen Wärmeplans die Energiegewinnung aus Abwasser zu berücksichtigen und bei anstehenden Kanalsanierungen bereits Vorkehrungen zur Energiegewinnung aus Abwasser zu treffen. Insbesondere könnte diese Technik bei der Sanierung der historischen Mitte in der geplanten Nahwärmeversorgung zum Einsatz kommen.
 

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Fri, 17 Dec 2021 15:38:27 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zustimmung-zum-haushalt-2022-und-zum-stellenplan/ Zustimmung zum Haushalt 2022 und zum Stellenplan http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zustimmung-zum-haushalt-2022-und-zum-stellenplan/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/zustimmung-zum-haushalt-2022-und-zum-stellenplan/ Geld in Schulen und Sporthallen, ja auch in Stadtmitten zu stecken, ist gut angelegt. Diese Zeiten...
Unsere Zustimmung zum Stellenplan ist klar. Endlich liegt ein Paket für 10,63 Stellen vor, das in sieben Ämtern und zwei Stäben Verstärkung bringen soll. Die Personalkosten der Stadt klettern damit erstmals über die 40 Millionen Euro Marke. Dennoch ist nicht aller Personalmangel behoben, man denke nur an die Kinderbetreuung. Die Stellenmehrung auf zwei Stellen hinterm Komma zu rechnen und angeben zu können, zeigt, wie genau die Verwaltung rechnet.

Fehlbetrag und Kreisumlage werden weniger, Steuerschätzung wird mehr

Der prognostizierte Fehlbetrag für das Jahr 2022 liegt bei 14 Millionen Euro. Er sinkt auch dadurch, dass der Kreistag diese Woche die Kreisumlage senken wird. Davon werden die 44 Städte und Gemeinden profitieren. Sie werden zwar nichts bekommen, aber sie müssen weniger Umlage nach Esslingen überweisen. Die Steuerschätzungen sind besser als in Corona-Zeiten gedacht, die Landes- und Bundeshilfen sind geflossen. Gleichzeitig werden die Erwartungen an die Stadt immer größer und die Aufgaben immer mehr. Förderprogramme sind zumeist an Ko-Finanzierungen gebunden, was heißt, die Stadt bekommt nur dann einen Zuschuss, wenn sie selber mitfinanziert.

Niedrigzinsen für Investitionen nutzen

Bei der Diskussion der Haushaltsanträge traf es sich, dass wir Grüne künftige Großprojekte wie Hallenbad, Schulsanierungen, Rathäuser oder Schienenwege über Kredit finanziert sehen wollen und die Freien Wähler forderten einen Zins-und Tilgungsplan für die unterschiedlichen Projekte. Beide Anträgen fanden einstimmige Zustimmung, verbunden mit dem gemeinsamen Wunsch begonnene Projekte weiter zu treiben und die Niedrigzinsphase zügig für weitere Investitionen zu nutzen.

Sparvorgabe ohne konkreten Vorschlag?

Weshalb die Stadtverwaltung die Aufforderung einer Fraktion nach einer globalen Sparvorgabe von 2 Millionen Euro aufgreift, erschließt sich uns nicht. Wir gehen davon aus, dass der Entwurf, der uns im September vorgelegt wurde bereits eine Ämterabstimmung hinter sich hat und die sprichwörtliche Zitrone schon ausgedrückt ist. Wir wollen nicht, dass die personell ausgedünnten Bereiche z.B. des Hochbauamtes auch noch damit beschäftigt werden, die Arbeit zu tun, die die Freien Wähler nicht tun wollen. Wer keine Vorschläge macht, kann sie auch nicht von andern einfordern.

Haushaltsreste gibt es jedes Jahr

So vernünftig wie die FW nächstes Jahr sein wollen, sind wir alle schon lange! Die SPD mokiert sich jedes Jahr über die Haushaltsreste, die entstehen, wenn die Verwaltung und der Gemeinderat sich zu viel vornehmen. In den letzten Jahren waren es Millionen, die ins nächste Jahr geschoben wurden. Schieben ist aber nicht einsparen. Geld in Schulen und Sporthallen, ja auch in Stadtmitten zu stecken, ist gut angelegt. Diese Zeiten sollten uns nicht übermütig machen, aber tatsächlich müssen wir jetzt Geld ausgeben, damit wir in Zukunft einsparen können! Auch dem Haushalt haben wir zugestimmt.

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Wed, 15 Dec 2021 11:34:12 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/musberg-vom-busverkehr-abgehaengt/ Musberg vom Busverkehr abgehängt? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/musberg-vom-busverkehr-abgehaengt/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/musberg-vom-busverkehr-abgehaengt/ Nein Musberg ist nicht vom Busverkehr abgehängt, auch nicht vom 818er. Nur fehlten an den... Nein Musberg ist nicht vom Busverkehr abgehängt, auch nicht vom 818er. Nur erfährt jetzt an den Haltestellen niemand, wann und wie er fährt. Die neuen Fahrpläne, die seit dem 12. Dezember gelten, fehlen in den Aushängen dort.

Schon als am Freitag, 9. Dezember, die neuen Fahrpläne an den Haltestellen aushingen, fiel einem unserer Mitglieder auf, dass die Linie 818 an allen Haltestellen von Musberg Ludwigstraße bis Kirche in den Plänen fehlte. Anrufe beim VVS und der Stadtverwaltung ergaben nur Antworten wie "da ist die Firma Friedrich Müller Omnibus zuständig" oder "die werden sicher noch einmal korrigiert".

Am Montag nach dem Fahrplanwechsel standen um halb zehn etwa zehn meistens alte Leute an der Haltestelle Kirche und suchten den Bus. Denen konnte unser Mitglied helfen, das auf dem Weg zum Einkaufen dort vorbeikam.Denn der Bus fährt jetzt auf der anderen Straßenseite Richtung Stetten und kam auch kurz darauf. Den Leuten war geholfen.

Damit nicht weitere Fahrgäste ratlos an der Haltestelle stehen müssen, haben die Grünen wenigstens an der Haltestelle Kirche einen aktuellen Fahrplan für die Linie 818 aufgehängt. Zusätzlich haben wir einen Hinweis an der Haltestelle angebracht, von welcher der Bus Richtung Stetten bis zum 11. Dezember noch abfuhr.

 

Nachtrag 16. Dezember:

Heute hängen an allen drei Haltestellen, Kirche, Ludwigstraße und Sonnenhalde die aktuellen Fahrpläne.

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Mon, 13 Dec 2021 19:14:52 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/buslinie-818-bringt-der-neue-fahrplan-verbesserungen/ Buslinie 818: bringt der neue Fahrplan Verbesserungen? http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/buslinie-818-bringt-der-neue-fahrplan-verbesserungen/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/buslinie-818-bringt-der-neue-fahrplan-verbesserungen/ Am Wochenende tritt der neue Fahrplan des VVS in Kraft. Dieses Mal bringt er für Musberg einige... Am 12. Dezember tritt der neue Fahrplan des VVS in Kraft. Dieses Mal bringt er für Musberg einige Veränderungen in der Linienführung der Linie 818 (für viele immer noch der „38er“.)

Es entfallen die Pausen an der bisherigen Endhaltestelle Wanderweg, die der 818 nun nicht mehr anfährt. Die neue Schleife über die Karlstraße ist sicher eine Verbesserung für alle, die im Kampfgebiet und den anderen nördlichen Gebieten von Musberg wohnen.

Ob das aber auch dazu führt, dass Musberger Fahrgäste künftig in Oberaichen die S-Bahn pünktlich erreichen können, wird sich zeigen. Wir bleiben da erst einmal skeptisch, denn an den Verzögerungen, die besonders in der Rohrer Straße auftreten, ändert sich durch den Fahrplanwechsel nichts. Wir Grünen hatten dazu im September einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der Verbesserungen in der Rohrer Straße zum Ziel hat. Er soll nächste Woche endlich auf die Tagesordnung kommen und wird dann wahrscheinlich wie üblich zunächst zur Beratung in den Ausschuss verwiesen werden.

In dem Antrag haben wir vorgeschlagen, dass die Ampel an der Kreuzung Rohrer Straße/Wilhelmstraße in Richtung Musberg bzw. Rohr immer solange auf „Rot“ geschaltet wird, wie der Bus von der Haltestelle Waldheim bis zu dieser Ampel fährt. Damit soll erreicht werden, dass er nicht ständig dem Gegenverkehr Platz machen muss oder dieser auf dem nördlichen Gehweg zu-Fuß-gehende in Gefahr bringt, wenn Fahrzeuge darauf ausweichen.

Busfahrplan nicht an den 15-Minuten-Takt der S-Bahn angepasst 

Der neue Fahrplan bringt zwar einige Verbesserungen, bleibt aber insgesamt hinter den Anforderungen einer echten Verkehrswende zurück. Es bleibt weitgehend beim 30-Minuten-Takt der Busse, so dass es nicht möglich wird, jetzt die alle 15 Minuten verkehrende S-Bahn auch zu erreichen. Das reicht nicht aus, um den ÖPNV in unserer Stadt so attraktiv zu machen, wie es nötig wäre, um mehr Menschen zum Umsteigen vom eigenen Auto zu bewegen.

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Mon, 06 Dec 2021 19:59:46 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-antraege-zum-haushaltsjahr-2022/ Unsere Anträge zum Haushaltsjahr 2022 http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-antraege-zum-haushaltsjahr-2022/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/unsere-antraege-zum-haushaltsjahr-2022/ Zum Haushalt werden in der Regel nicht nur haushaltsrelevante Anträge gestellt, sondern auch... Zum Haushalt werden in der Regel nicht nur haushaltsrelevante Anträge gestellt, sondern auch politisch richtungsweisende, die oft nur eine indirekte Auswirkung auf den Kommunalhaushalt haben.

Einer dieser Anträge von uns ist zum Beispiel die Begrünung der Ackerrandstreifen zur Förderung von Natur- und Artenschutz. Sie dienen aber auch zum Erosionsschutz, also zum Rückhalt von Wasser und Erde. 

Wie ging die Stadt damit um? Grundsätzlich befürwortet sie diesen Antrag, gerade bei immer öfter auftretenden Starkregen wird so die Abschwemmung des Ackerbodens vermieden. Nun möchte man zuerst die am stärksten gefährdeten Gebiete ermitteln und dort eine Umsetzung vorschlagen. Wir sehen darin zumindest mal einen Fuß in der Türe.

Ein weiterer Antrag war ein Bericht über die Umsetzung des Fahrradleasings für die Angestellten und beamteten Mitarbeiter der Stadt. Wir wollten uns damit einen ersten Eindruck einholen, wie das Angebot angenommen wurde. Leider teilte die Stadt mit, dass das Angebot erst zum Januar 2022 erfolgen wird und daher noch keine Erfahrung vorliegt. Wir bedauern ausdrücklich die Verzögerung, da bereits 2020 die rechtlichen Voraussetzungen für das Fahrradleasing geschaffen wurden.

Eine weitgehende Forderung von uns war eine Abschätzung über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadt in Bezug auf Starkregen, Wasserversorgung und Sturmschäden.

Waldenbuch hat mittlerweile ein Arbeitspapier erstellt, das die Hotspots bei Überschwemmungen identifiziert. Ähnliches hat die Stadt nun auch vor, was zumindest schon einen Teil unseres Antrages abdeckt. Das Gefährdungspotenzial durch Stürme zu ermitteln, scheint sich für städtische Gebäude als schwierig zu gestalten, aber dafür ist das Forstamt permanent an der Umgestaltung des Waldes dran. Dort wird schon seit Jahren bei der Entwicklung und Pflege des Waldes der Klimawandel berücksichtigt.

Zu guter Letzt stellten wir noch einen Antrag für eine moderierte Klausurtagung zum Thema Neues Kommunales Haushaltsrecht (NHKR) mit dem Ziel, Schlüsselprodukte zu definieren. Schlüsselprodukte stellen einen strategischen Schwerpunkt in einer Kommune dar. Sie werden vertieft betrachtet, deren Entwicklung wird permanent fortgeschrieben und beobachtet, um gegebenenfalls entsprechende Steuermaßnahmen durchzuführen. Solche Schlüsselprodukte können zum Beispiel Kinderbetreuung sein oder auch Wohnungsbau oder Verkehr. Man definiert Ziele, die dann in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

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Mon, 06 Dec 2021 18:53:26 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/ladeoffensive/ Ladeoffensive http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/ladeoffensive/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/ladeoffensive/ Welche Infrastruktur soll Leinfelden-Echterdingen für die wachsende Zahl von reinen... Hintergrund

Die Elektromobilität entwickelt sich mit hohen Wachstumsraten. Aktuell haben wir bereits 17 % der Neuzulassungen als reine Elektroautos (BEV). Im Vergleichszeitraum 2020 waren es 8 % und 2019 waren es 3 %. Damit ergibt sich die Prognose, dass Ende 2025 fast nur noch BEV zugelassen werden und es dann > 2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr sind. Wir müssen also die Ladeinfrastruktur mit derselben Dynamik ausbauen.

Ladeanforderungen

Zum einen geht es um den typischen täglichen Alltagsfahrten die i.d.R. weniger als 50 km / Tag umfassen. Da die meisten BEV mehr als 300 km Reichweite haben muss man nicht permanent, sondern eher einmal in der Woche laden. Eine Ladeleistung von 11 kW reicht vollkommen aus. Zum anderen gibt es Überlandfahrten über 300 km (z.B. Urlaub). Hier braucht man Schnelllader mit 100 kW und mehr.

Ladeort

Als Ladeorte kommen typischerweise folgende Möglichkeiten in Betracht:

  • Zu Hause: Steckdose / Wallbox in der Garage / Stellplatz
  • Beim Arbeitgeber: Ladesäule
  • Öffentlicher Bereich (Stadt / Autobahn): Ladesäule

Ideen für den Ladesäulenausbau in LE

Für die Stadt und die Stadtwerke ist der Handlungsbereich „Öffentlicher Bereich / Alltagsfahrten“ relevant. D.h. das Aufstellen von teuren Schnellladern ergibt wenig Sinn.

Im Wesentlichen geht es also um die Versorgung von Leuten, die keine Möglichkeit haben, zu Hause oder bei der Arbeit zu laden. Diese sind auf öffentliche Infrastruktur angewiesen.

Ladevorgänge könnten

  1. beim Parken in der Nähe der eigenen Wohnung oder
  2. beim Einkaufen, bei Erledigungen, bei dem Besuch von Restaurants, Veranstaltungen also spezifischen öffentlichen Zielen oder
  3. bei der Arbeit oder
  4. ganz allgemein bei sonstigen Parkvorgängen in der Stadt erfolgen.

Eine Ortsanalyse und die „Business Case Rechnung“ ist für Fall 2 am leichtesten und dort könnten auch die höchsten Auslastungen (häufiger PKW-Wechsel und somit keine Platzblockade ohne Stromabgabe) erreicht werden. Eine idealtypische Lokation wäre z.B. die Zehntscheuer Tiefgarage in Echterdingen (Nähe Rathaus, Veranstaltungsort, Einzelhandel, Ärzte, Gastronomie, …). Dort sollte jeder Stellplatz mit einer Wallbox ausgestattet werden.

Bei Fall 1 werden die Säulen stärker in der Nacht und am Wochenende genutzt. Es sollten bevorzugt solche Wohnquartiere angegangen werden, in denen es wenige andere Lademöglichkeiten gibt und viele Anwohner Straßenparker sind.

Bei Fall 3 werden die Säulen stärker bei Tag genutzt. Hier müssten solche Gewerbegebiete bevorzugt angegangen werden, in denen die Firmen nicht selbst ausreichend Ladeinfrastruktur bereitstellen wollen oder können.

Dezentrale Stromerzeugung mit Photovoltaik

Aus ökologischen Gründen und um das Laden bei Tage möglichst günstig zu machen, sollte untersucht werden, ob am Stellplatz oder in der Nähe eine PV Anlage aufgestellt werden kann.
 

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Wed, 01 Dec 2021 16:05:09 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/radfahrerinnen-demonstrieren-fuer-eine-zukunft-der-naechsten-generation/ Radfahrer*innen demonstrieren für eine Zukunft der nächsten Generation http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/radfahrerinnen-demonstrieren-fuer-eine-zukunft-der-naechsten-generation/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/radfahrerinnen-demonstrieren-fuer-eine-zukunft-der-naechsten-generation/ „Man kann Asphalt nicht essen“, „Klimaschutz ist die Aufgabe der jetzigen Generation“, „There is no... „Man kann Asphalt nicht essen“, „Klimaschutz ist die Aufgabe der jetzigen Generation“, „There is no planet B“ Dies sind die Grundgedanken all derer, die bei der Demonstration gegen den Ausbau der B27 mit dabei waren. Etwa 500 Teilnehmer*innen sind an der Filharmonie in Bernhausen gestartet, um dann über die vom Ausbau betroffenen Felder nach Echterdingen zu radeln. Zurück ging es dann über die B27, die für eine halbe Stunde für den Autoverkehr gesperrt war. Viele Landwirt*innen beteiligten sich mit einem Treckerkorso. 

Was wollen wir erreichen?

Die Demonstranten und auch wir Grünen wollen das mindestens 250 Millionen Euro teure Projekt jetzt noch stoppen. Die B27 soll nicht von der A8 aus kommend, bis zum Abzweig zur B312, auf 6 Fahrspuren ausgebaut werden.  

Gegen das Projekt spricht:

  • Ein riesiger Aufwand wird getrieben, um danach günstigstenfalls 12 Minuten schneller im nächsten Stau in Richtung Vaihingen, Leonberg oder Stuttgart zu stehen.
  • Besonders guter, fruchtbarer und trockenheitsresistenter Ackerboden wird für Asphalt vernichtet.
  • Beim Bau werden viele Treibhausgase freigesetzt und sind somit ein zusätzlicher und unnötiger Klimakiller.
  • Asphalt speichert die Sonnenwärme und gibt sie nachts wieder ab – in trockenen heißen Sommern wird die zusätzliche Asphaltdecke das Mikroklima in LE und Filderstadt zusätzlich anheizen
  • Mehr Straßen ziehen erst einmal mehr Verkehr auf diese neuen Straßen an – somit wird der Ausbau des ÖPNV torpediert.
  • Die klimapolitisch dringend nötige Verkehrswende, weg vom Auto – hin zum ÖNPV, wird völlig ignoriert.
  • Autofahrten werden jetzt und in Zukunft durch die Digitalisierung und das mögliche Home-Office reduziert. So wäre der Ausbau letztendlich sinnlos.

Wir Grünen sind mit dieser ablehnenden Meinung im Gemeinderat und im Kreis nicht allein. Mit den neuen Mehrheiten im Bund kann das für die zukünftige Generation sinnlose Projekt noch gestoppt werden.  

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Mon, 22 Nov 2021 13:32:00 +0100
http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/petra-gudat-koschatzky-aus-le-neu-im-kreisvorstand/ Petra Gudat-Koschatzky aus LE neu im Kreisvorstand http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/petra-gudat-koschatzky-aus-le-neu-im-kreisvorstand/ http://gruene-le.de/startseite/volltext/article/petra-gudat-koschatzky-aus-le-neu-im-kreisvorstand/ Petra Gudat-Koschatzky aus Leinfelden-Echterdingen ist neues Mitglied im Kreisvorstand der Grünen... Petra Gudat-Koschatzky aus Leinfelden-Echterdingen ist neues Mitglied im Kreisvorstand der Grünen im Kreis Esslingen. In der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes am 11. November wurde sie in das Gremium gewählt. Sie löst dort Uwe Janssen ab, der für die LE-Grünen zwölf Jahre im Kreisvorstand saß und bei der Wahl nicht mehr angetreten war.

In ihrer Bewerbung für das Amt schrieb Petra Gudat-Koschatzky: „Die Grünen sind für mich die Partei der neuen Wege, der Meinungsvielfalt und der Bürgermitbestimmung. Seit 2015 bin ich Mitglied bei den Grünen, bin aber seit über 20 Jahren überzeugte Atomkraftgegnerin, befürworte biologische Landwirtschaft und einen respektvollen Umgang mit Tieren und bin überzeugt, dass nur die Umstellung auf erneuerbare Energien uns Menschen eine Zukunft bringt. Ein respektvolles und faires Miteinander ist für mich überdies die Grundlage einer funktionierenden, sozialen Gesellschaft. Dass wir weder uns gegenseitig noch unsere Umwelt zerstören.“

Der Kreisverband Esslingen ist mit jetzt über 700 Mitgliedern, drei Landtagsabgeordneten und zwei Abgeordneten im Bundestag einer der goßen Kreisverbände in Baden-Württemberg. Mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Wahlkreis Nürtingen, dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz im Wahlkreis Kirchheim und Staatssekretärin Andrea Lindlohr im Wahlkreis Esslingen ist der Kreisverband in der Landespolitik starkt vertreten. Im Bundestag sitzt jetzt in der dritten Wahlperiode Matthias Gastel aus Filderstadt für den Wahlkreis Nürtingen. Im September wurde in Esslingen Sebastian Schäfer erstmals nach Berlin entsandt.

„An der Führung eines solchen Kreisverbands mitzuarbeiten ist eine anspruchsvolle, aber schöne Aufgabe“, gab Uwe Janssen zum Abschied seiner Nachfolgerin mit auf den Weg.

Die Grünen in LE freuen sich, dass weiterhin eine der ihren die westlichen Filder im Kreisvorstand vertritt. Dem Gremium gehört auch weiterhin unsere Kreisrätin Stephanie Reinhold an. Neu gewählt wurde Dominic Dean Haag aus Filderstadt.

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Sun, 21 Nov 2021 16:40:53 +0100