
05.11.2025 –
In die Jugend zu investieren heißt in Zukunft und in Chancengleichheit zu investieren. Viele, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, investieren jetzt schon Zeit und Geld in die Jugend. Vereine und Organisationen haben bei uns häufig gut laufende Jugendgruppen. Das ermöglicht ein vielfältiges gutes Angebot. Dazu tragen auch der Stadtjugendring und die Jugendhäuser bei. Gerade die Jugendhäuser sind mir hier ein Anliegen. Das Areal wurde komplett neugestaltet und hat zum Glück wieder offen. Damit schafft es zuverlässige Möglichkeiten. Ob das auch in Echterdingen und Stetten der Fall sein wird, da steht aktuell noch ein Fragezeichen hinter. Das ist besorgend. Der Wegfall, selbst zeitweise, sollte unbedingt verhindert werden. Sowohl das Forum als auch das Domino werden aktuell gut angenommen, wie ich aus letzten Berichten gehört habe. Um den Wegfall zu vermeiden, sollten sich in Echterdingen rechtzeitig alternative Räumlichkeiten überlegt werden und in Stetten kein Ort verplant werden, der im Moment schön und alternativlos ist.
Ein weiterer und wichtiger Baustein: die mobile Jugendarbeit. Der Stadtjugendring startet und finanziert jetzt mobile Jugendarbeit. Das sind erstmal gute Nachrichten, kann und sollte aber nicht unsere Situation sein. Wenn wir in unsere Nachbarkommunen schauen, etwa nach Filderstadt, dann sehen wir, dass dort nicht nur mehr Stellen in der mobilen Jugendarbeit existieren, sie werden auch von der Stadt finanziert. Die Aufgabe ist zu relevant, um sie aus dem ohnehin eher kleinen Budget des Stadtjugendrings finanzieren zu lassen.
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