Wir halten zusammen in Leinfelden-Echterdingen

Petra Gudat-Koschatzky

Ich bin stolz darauf, in einer Gemeinschaft zu leben, die so rücksichtsvoll miteinander umgeht. In den letzten Wochen wurde so viel Hilfe angeboten, dass gar nicht jede helfende Hand tatsächlich zum Einsatz kommen konnte. 
Die aktuellen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen sind aber eine weitere Prüfung für uns alle. Schaffen wir es, Abstand zu halten, wenn wir uns wiedersehen, Essen gehen, auf Spielplätzen treffen oder uns in Freizeitparks sehen?
Das wird nicht einfach für uns alle. Jedoch müssen wir es schaffen. Wir haben keine andere Wahl.

Einen weiteren Lock-Down würde unsere Wirtschaft nicht überstehen. Wir würden über Jahre hinaus unter finanziellen Einbußen leiden und aus diesem tiefen Tal nicht in 1-2 Jahren wieder herauskommen – so wie wir jetzt noch hoffen, dass es sein wird.

Masken tragen und Hygienemaßnahmen sind da hingegen kleine Opfer.

Kursierende Gerüchte und Verschwörungstheorien sind dagegen wenig hilfreich und verunsichern uns alle. Wir müssen Vertrauen haben in die von uns gewählten Instanzen. Die Wissenschaftler weltweit sind sich einig, dass das Corona-Virus aus der Natur auf uns übergesprungen ist und wir einen extrem gefährlichen Feind vor uns haben. Die gesundheitlichen Auswirkungen und Folgen werden wir erst in Jahren kennen. Diese Unsicherheit und Ungewissheit gibt Platz für die seltsamsten Gerüchte. Denken Sie aber bitte daran, dass diese Gerüchte nicht wissenschaftlich belegt sind und wir alle in einem aufgeklärten Zeitalter leben und sicher in schon einem Jahr schlauer sein werden.

Passen sie auf sich und Ihre Liebsten auf!

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